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24.01.2014

Pia Fortmüllers Orion eingeschläfert

Der 18-jährige Jazz-Sohn Orion, mit dem seine Reiterin Pia Fortmüller vor wenigen Monaten noch beim CDI4* auf dem Wiener Rathausplatz ihr Gastspiel gegeben hatte, musste am vergangen Sonntag eingeschläfert werden, nachdem er Tags zuvor mit Koliksymptomen in die Klinik eingeliefert worden war.

Pia Fortmüller und Orion beim renommierten CHIO in Aachen, wo das Duo Platz neun im Grand Prix Spécial holte . © Tomas Holcbecher
Pia Fortmüller und Orion beim renommierten CHIO in Aachen, wo das Duo Platz neun im Grand Prix Spécial holte .
© Tomas Holcbecher
Nachdem man die Kolikbeschwerden durch medikamentelle Behandlung zuerst noch in den Griff bekam, verschlechterte Orions wenige Stunden später erneut, sodass sich das Veterinärteam für einen Eingriff entschied. Auf dem OP-Tisch wurde schnell die Ursache des Problems gefunden: Ein Tumor in der Größe von zwei Fäusten hatte die Durchblutung des Darms abgeschnitten – der dadurch entstandene irreversible Schaden ließ keine andere Wahl, als den Fuchswallach einzuschläfern.

Für Pia Fortmüller, Kanadas einzige Reiterin, die 2013 in Europa auf Grand Prix-Niveau gestartet war, ist Orions Tod ein großer Verlust. „Orion war bis zu seinem letzten Tag in Topform und es ist ein furchtbarer Schock für alle, wie plötzlich er uns nun verlassen hat“, schreibt die völlig erschütterte Reiterin auf ihrer Website.

Das Duo feierte in seiner gemeinsamen Karriere, die 2008 begann, nachdem Fortmüller den KWPN-Wallach von Kanadas Olympiareiterin Leslie Ried übernommen hatte, einige schöne Erfolge. Als Höhepunkt bezeichnet die junge Kanadierin, ihren Auftritt beim renommierten CHIO in Aachen 2013, wo das Duo einen neunten Platz in der Spécial-Tour erritten hatte. Bei ihrem letzten gemeinsamen Start anlässlich des CDI3* in Zarków siegte das Paar im Grand Prix und holte in der abschließenden Kür einen zweiten Platz.

„Noch bevor die OP begann, bat ich um einen letzten kurzen Moment mit Orion. Als ich ihm da in die Augen sah, gab er mir zu verstehen, dass seien Zeit gekommen war. Jeder, der so viel Zeit mit seinem Vierbeinigen Partner verbringt weiß, dass sich über die Zeit hinweg eine so starke Verbindung entwickeln kann, dass man sich auch ohne Worte miteinander verständigen kann. Und es war in diesem Moment, als mir bewusst wurde, dass ich meinen Kameraden, meinen Freund, gehen lassen musste. Als ich meine Augen schloss und Orion einen letzten Kuss gab war da nur ein Gedanke, den ich mit ihm teilen wollte und der lautete „Ich danke dir“.“, so Fortmüller.

Quelle
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