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06.05.2013

Platz drei für Julia Kayser im Großen Preis von Linz

Für Teamreiterin Julia Kayser gab es nach dem nur knapp verpassten dritten Rang im Furusiyya Nations Cup beim finalen Höhepunkt der diesjährigen Linzer Frühlingstour doch noch einen Stockerlplatz. Im Sattel von Sterrehof’s Ushi ritt die Tirolerin auf Rang drei. Der Sieg ging mit Mario Stevens nach Deutschland.

Hielten die rot-weiß-rote Fahne im Grand Prix von Linz hoch: Julia Kayser und Sterrehof"s Ushi auf dem Weg zu Platz drei. © Krisztian Buthi
Hielten die rot-weiß-rote Fahne im Grand Prix von Linz hoch: Julia Kayser und Sterrehof"s Ushi auf dem Weg zu Platz drei.
© Krisztian Buthi
Nur vier Reiter schafften es am Sonntag ins Stechen des Grand Prix der Stadt Linz. Claudia Gisler (SUI), die mit der Mannschaft bereits am Freitag den Sieg im Furusiyya Nations Cup™ gefeiert hatte, war die erste, die eine saubere Weste über die 13 Hindernisse des Grundumlaufs retten konnte. Erst zwölf Reiter später war es mit Louise Saywell (GBR) eine weitere Amazone, die ohne Fehler die Ziellinie überquerte. Als dritter Dame im Bunde gelang dieses Kunststück auch Julia Kayser. Souverän überwand sie mit Sterrehof’s Ushi den anspruchsvollen Parcours und sicherte sich damit ein Ticket für die anschließende Entscheidung. Komplettiert wurde das Stech-Quartett durch den Deutschen Mario Stevens auf Little Pezi.

Als erste Starterin im Stechen zeigte Claudia Gisler mit Touchable einen schnellen, fehlerfreien Ritt in der Zeit von 45,50 Sekunden. Diese wurde jedoch bereits von der nachfolgenden Louise Saywell unterboten. Mit 43,76 Sekunden übernahmen die Britin und ihre zehnjährige Stute Winner vorerst die Führung. Julia Kayser und Sterrehof’s Ushi platzierten sich mit 44,88 Sekunden hinter Saywell auf dem zweiten Zwischenrang. Es sollte am Ende Rang drei werden, denn als Schlussreiter legte Mario Stevens seinen Ritt mit viel Risiko an und wurde dafür belohnt. Fehlerfreie 42,97 Sekunden bedeuteten den Sieg für den Deutschen, der die Heimreise mit 16.500 Euro Preisgeld in der Tasche antritt. „Ich bin etwas weniger Risiko eingegangen, aber ich bin sehr glücklich,“ resümierte Julia Kayser im Anschluss beim ORF Interview. Vor allem die Leistung ihrer erst neunjährigen Stute mache sie "sehr zufrieden".

Das Finale der Youngster Tour sicherte sich im Stechen Tobias Meyer (GER) auf Locana vor Jörne Sprehe (GER) auf Cayenne und Jan Wernke (GER) auf Sjinto. Auf Rang sechs landet als bester Österreicher Wolfgang Ötschmaier (OÖ) auf Royal Hero Kop.

Bei den Junioren und Young Ridern qualifizierten sich Karolina Stanczak (POL) und Lea-Florentina Kohl für das Stechen, in dem sich die Polin durchsetzen konnte. So hieß es am Ende Sieg für Karolina Stanczak vor Lea-Florentina Kohl und Maria Bibikova (RUS).
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