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13.06.2014

Pointinger und Porsche top platziert in Hagen

Bei den Future Championas in Hagen wurde es am Donnerstag erstmals auch für den Dressurnachwuchs spannend. Besonders erfreulich verliefen die Auftaktprüfungen für Lea-Elisabeth Pointinger und Diana Porsche, die in ihren Klassen die Plätze 4 und 6 holten.

Lea-Elisabeth Pointinger und Gino bewiesen im Auftaktbewerb der Jungen Reiter ihre Klasse und holten Platz 4. © Fotoagentur Dill
Lea-Elisabeth Pointinger und Gino bewiesen im Auftaktbewerb der Jungen Reiter ihre Klasse und holten Platz 4. Mit Florian Lorenz und Luigi als Dreizehnte musste sich Österreich in der Nationenwertung nur Gastgeber Deutschland geschlagen geben!
© Fotoagentur Dill
In der Mannschaftsaufgabe für Junioren zeigten Diana Porsche und ihr zehnjähriger Hannoveranerhengst Porsche’s Eloy eine saubere Runde mit vielen Höhepunkten. Vor allem in der Galopptour konnte das Duo punkten, hier gab es fast durchwegs Noten im Siebener- und Achterbereich. Kleine Unsicherheiten im Rückwärtsrichten, im Kurzkehrt nach rechts und im Mittelschritt drückten die Gesamtwertung etwas, die mit 69,640 Prozent die 70er-Marke nur ganz knapp verfehlte. Am Ende landete das Salzburger Duo auf dem beachtenswerten 6. Rang.

An der Spitze war das deutsche Junioren-Trio Jessica Krieg mit Revers Side (72,297%),  Julia de Ridder mit Comtessa (71,937%) und Anna-Christina Abbelen mit First Lady (71,667%) nicht zu schlagen.

Österreich holt Platz 2 im Teambewerb der Jungen Reiter

Für Lea-Elisabeth Pointinger brachte die Mannschaftsaufgabe der Jungen Reiter einen hervorragenden vierten Platz mit 68,553 Prozent – und es wäre vielleicht sogar ein Platz auf dem Podest drin gewesen, wäre da nicht der Patzer in der Galopptour kurz vor Schluss gewesen. Abgesehen davon zeigte die junge Niederösterreicherin im Sattel ihres Württembergerwallachs Gino eine unheimlich konstante Runde ohne Schwächen.

Zusammen mit dem Ergebnis von Florian Lorenz, der seinen Luigi auf 64,079 Prozent (Platz 13) ritt, holte das rot-weiß-rote Junge-Reiter-Team schließlich den sensationellen zweiten Platz (1.512,00 Punkte) in der Mannschaftswertung hinter den übermächtigen Deutschen (1.658,00), die auch in dieser Prüfung die Plätze 1 bis 3 für sich beanspruchten. Angeführt wurde der Erfolg der Gastgeber von Sönke Rothenberger und dessen KWPN-Wallachs Cosmo, die mit einem Endergebnis von 74,21 Prozent die Konkurrenz fast ganze drei Prozentpunkte hinter sich ließen. Dahinter holten Florine Kienbaum (71,228%) und Vivien Niemann (68,904%) die weiteren Podestplätze. Dressurnation Dänemark holte mit 1.509,50 Punkten Platz 3 im Teambewerb

Kein Glück für Springreit-Nachwuchs

Nach dem super Auftakt in den Einlaufprüfungen der einzelnen Klassen, konnte der österreichische Springreit-Nachwuchs am Donnerstag leider nicht an die gezeigten Leistungen anschließen. Sowohl in den Springprüfungen der Ponys und Jungen Reiter schaffte keines der heimischen Talente den Sprung in die Liste der Platzierten. Österreichs Children beendeten den anspruchsvollen Nationenpreis nach einer fehlerbehafteten ersten Runde mit gesamt 29 Strafpunkten auf dem Konto auf dem neunten und letzten Platz. Den Sieg machten sich hier die Equipen aus Italien und den Niederlanden untereinander aus. Weil beide Nationen nach zwei Umläufen gesamt vier Fehlerpunkte zu Buche stehen hatten, musste ein Stechen die Entscheidung bringen. Auch hier wurde einander nichts geschenkt, beide Teams kamen ohne Abwurf ins Ziel, sodass schließlich die Zeit zum ausschlaggebenden Faktor wurde – und hier hatten die italienischen Kids um knapp drei Sekunden die Nase vorne.

Die rot-weiß-roten Junioren zeigten im Nationenpreis ihrer Klasse einen vielversprechenden Start. Mit 16 Fehlerpunkten nach dem ersten Umlauf lag unser Team, bestehend aus Laura Sutterlüty mit Saphir (4 FP), Josefina Goess-Saurau mit Liliput (Streichergebnis mit 20 FP), Lisa Schranz mit Quantus (12 FP) und Alessandra Reich mit U Mijnheer (0 FP) auf dem aussichtsreichen vierten Platz im Zwischenklassement. Doch im zweiten Umlauf häuften sich die Fehler, die heimische Equipe verlor zwei Plätze und beendete den Nationenpreis mit gesamt 45 Fehlerpunkten auf Platz 6.

Auch bei den Junioren wurde der Sieg im Stechen entschieden. Sowohl Deutschland als auch die Niederlande hatten in beiden Umläufen 17 Fehlerpunkte gesammelt – das Stechen beendete die Oranjes dann allerdings mit weißer Weste während die Gastgeber einen Abwurf hinnehmen mussten.  Platz 3 holte Dänemark mit gesamt 26 Strafpunkten.

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