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01.03.2016

Polizei-Hubschrauber macht Jagd auf ausgebüxtes Einhorn

Verrückte Welt: Im US-Bundestaat Kalifornien lieferte sich die Polizei eine wilde Verfolgungsjagd mit einem als Einhorn verkleideten Shetlandpony. Erst ein Trick brachte den kleinen Ausreißer wieder sicher nach Hause.

Auch Fabelwesen können einen schlechten Tag haben. © www.slawik.com
Auch Fabelwesen können einen schlechten Tag haben.
© www.slawik.com
Ponystute Juliet ist ein begehrtes Fotomodel. Als Einhorn verkleidet posiert sie mit kleinen Mädchen, die anschließend viele Bilder von sich und dem Fabelwesen mit nach Hause nehmen dürfen.  „Für viele Mädchen ist ein Traum wahr geworden, als sie Bilder mit einem Einhorn machen konnten.“, erzählt Juliets Besitzerin Sandra Boos, die die Ponystute für Fototermine vermietet.

Doch das Leben eines Models ist kein Zuckerschlecken. Immer still halten und hübsch aussehen geht selbst dem geduldigsten Pony irgendwann mal gegen den Strich. Für Schimmelpony Juliet war dieser Punkt vergangenen Mittwoch erreicht. Mit Plastikhorn auf dem Kopf entschloss sie sich kurzerhand das Set eigenmächtig zu verlassen.

Von diesem Moment an begann eine wilde Verfolgungsjagd. Erste Versuche, Juliet selbst wieder einzufangen, schlugen fehl, sodass wenig später ein ungewöhnlicher Notruf bei der Polizei einging: „Wir erhielten einen Anruf, dass ein Einhorn auf der Fahrbahn der 12. Straße laufe“ berichtet Officer Justin Perry von der örtlichen Polizei. „Ich mache diesen Job jetzt seit 14 Jahren, aber das war das erste Mal, dass ich wegen eines Einhorns ausrücken musste.“

Drei Stunden lang hielt Juliet die Einsatzkräfte in Atem. Schließlich wurde sogar ein Helikopter hinzugezogen, um die Ponystute ausfindig zu machen. Es half nichts. Das Einhornshetty ließ sich nicht fassen.

Doch dann hatte Sandra Boos Nachbarin Renee Pardy die rettende Idee. Sie sattelte ihr Pferd Shady und schloss sich der Verfolgungsjagd an. Als Juliet ihren Pferdefreund sah, kam sie auf ihn zu und folgte ihm schließlich sogar in einen bereitgestellten Transporter. Beide Pferde kamen so sicher und wohlbehalten nach Hause.

Boos bedankte sich via Facebook bei allen Helfern, die dafür gesorgt hatten, dass die Ausreißerin den Weg schließlich doch wieder nach Hause fand. Für die Zukunft wird es ein paar neue Sicherheitsmaßnahmen geben, damit es am Ende nicht wieder heißt: „Einhorn ausgebüxt!“

Quelle
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