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08.09.2011

Power Rush eingeschläfert

Der zwölfjährige Westfalen-Wallach des österreichischen Topvoltigierers Stefan Csandl musste am vergangenen Montag (5. September) nach einem Koppelunfall eingeschläfert werden.

Power Rush gestroben © Daniel Kaiser
Mit Power Rush holte Stefan Csandl unter anderem Gold bei den österreichischen Staatsmeisterschaften 2009 und 2010.
© Daniel Kaiser
Zuvor war der Wallach, der sich vor seiner 2009 anlaufenden Voltigierkarriere im Besitz des Gestüts Sprehe befand, auf der Koppel gestürzt und hatte sich den vierten Halswirbel gebrochen. Aus eigener Kraft konnte er danach nicht mehr aufstehen, hatte schwere innere Blutungen und sprach auch auf Infusionen nicht an.

Es war bereits der zweite schwere Schicksalsschlag für Csandl in diesem Jahr, Österreichs Aushängeschild im männlichen Voltigiersport. Kurz vor der diesjährigen EM in Le Mans ging Power Rush alias „Pacino“ plötzlich lahm und musste aufgrund eines Chips, der zuvor keinerlei Probleme bereitet hatten, operiert werden und konnte deshalb nicht am Championat teilnehmen. Longenführerin Michaela Scherzer verkündete eine Woche zuvor via facebook noch überglücklich, dass Power Rush „endlich heim“ dürfe. Die ärztlichen Prognosen waren verheißungsvoll. „Im Oktober kann ich hoffentlich wieder auf ihm trainieren“, sagte Csandl noch vor wenigen Tagen.

Mit Power Rush, der sich in den vergangenen Jahren zu einem zuverlässigen Partner im Zirkel entwickelt hatte und zuletzt zu den besten Voltigierpferden der Welt zählte, wollte der 23-jährige Sportwissenschaftler und angehende Sport-Physiotherapeut hoch hinaus. Vor allem die Weltreiterspiele 2014 in der Normandie waren das große Ziel des Wieners. Zu den wichtigsten Erfolgen des Trios – Csandl, Schwerzer, Power Rush – aus der Alpenrepublik zählte der achte Rang bei den Europameisterschaften 2009 in Schweden, der siebte Platz bei den Weltreiterspielen in Kentucky 2010, die Siege bei den CVIs** in Jesolo (Italien) 2009 und Stadl Paura (Österreich) 2009 und 2010 sowie Gold bei den österreichischen Staatsmeisterschaften 2009 und 2010.

Text: Daniel Kaiser

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