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01.04.2014

Premierenwahl zum „Austria’s Finest Rider"

Feines Reiten ist Trumpf - ganz besonders am 2. Mai, wenn im High Class Horse Center Weikersdorf erstmals der Austria's Findest Rider gekürt wird, denn bei diesem ganz besonderen Wettbewerb, der in Deutschland 2011 seine Premiere feierte, steht harmonisches und pferdegerechtes Reiten im Mittelpunkt.

Beim Austria"s Finest Rider Contest steht die Harmonie mit dem Partner Pferd und eine möglichst unsichtbare Hilfengebung im Vordergrund. © Christoh Hähnel - fotolia.com
Beim Austria"s Finest Rider Contest steht die Harmonie mit dem Partner Pferd und eine möglichst unsichtbare Hilfengebung im Vordergrund.
© Christoh Hähnel - fotolia.com
Noch bevor das HCHC in Weikersdorf im Juli Gastgeber der diesjährigen Staatsmeisterschaften im Reining sowie der österreichischen Meisterschaften im Westernreiten ist, zählt das Turnier Anfang Mai zum ersten großen Saisonhöhepunkt: Zum allerersten Mal wird bei dieser Gelegenheit der "Austria's Finest Rider" gekürt. Hauptaugenmerk wird – wie der Name schon sagt – auf das feine Reiten gelegt.

Erfinder und Schirmherr dieses neuartigen Bewerbes ist kein Geringerer als Western-Veteran Hardy Oelke. Die in seinen Augen besorgniserregende Entwicklung im Turniersport veranlasste den deutschen Westernrichter 2011 dazu, neue Wege einzuschlagen und einen Contest zu kreieren, der nicht die möglichst spektakuläre Ausführung schwieriger Manöver im Vordergrund stellt, sondern feines, harmonisches Reiten und eine möglichst zufriedene und gelöste Ausstrahlung des Pferdes.

Geritten wird eine fünfminütige Kür, die sich jeder Reiter selbst zusammenstellen kann. Zur Auswahl stehen 15 Übungsteile, die neben herkömmlichen Reining-Manövern wie Sliding Stops, Rollbacks und Spins auch typisch klassische Elemente wie Traversalen und fliegende Galoppwechsel umfassen. Lediglich drei davon (Trailtor, Rückwärtsrichten, Speed-Manöver) müssen in jeder Kür verpflichtend enthalten sein, weitere vier können nach eigenem Gutdünken ausgesucht und in beliebiger Reihenfolge in die Kür eingebaut werden. Zudem können weitere Manöver/Lektionen gezeigt werden, die nicht in der Liste enthalten sind.

Harmonie ist oberstes Prinzip

Auch wenn der Schwierigkeitsgrad einer Vorstellung in die Bewertung mit einfließt, spielt dieser lediglich eine untergeordnete Rolle. Wer also seinem Pferd schwierigere Lektionen abverlangt und dafür Abstriche bei der Harmonie und der Zufriedenheit seines vierbeinigen Partners in Kauf nimmt, hat in der Endabrechnung schlechtere Karten als jemand, dessen Darbietung weniger schwierig, dafür aber harmonischer ist. Das heißt freilich nicht, dass man möglichst nichts von seinem Pferd fordern soll. Vielmehr geht es darum, mit einem Minimum an Hilfen das dem jeweiligen Ausbildungsstand des Pferdes entsprechende Maximum zu erreichen, wobei das Pferd jedoch stets freudig und losgelassen mitarbeiten soll.

Eine nicht unwesentliche Rolle für eine gute Bewertung spielt auch die Arbeit auf dem Vorbereitungsplatz. Zwar gibt es keine Pluspunkte für „besonders gutes Abreiten“, allerdings können die Richter Minuspunkte vergeben, wenn man durch Grobheiten oder Einwirkungen auffällt, die nicht mit den Prinzipien pferdegerechten Reitens vereinbar sind. Und die sind für alle Sparten des Reitsports anwendbar. Deshalb steht Western-Richter Hardy Oelke mit Anja Beran auch eine Ikone der klassischen Reiterei für die Bewertung der Ritte zur Seite.

Weitere Information über den neuen Bewerb Austria's Finest Rider gibt's hier.
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