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05.02.2015

Renate Voglsang künftig ohne Fabriano

Österreichs Dressur-Nummer 2 muss künftig ohne ihr bisheriges Spitzenpferd Fabriano auskommen. Der heute 16 Jahre alte Florestan I-Sohn, mit dem die gebürtige Münchnerin in den vergangenen Jahren viele Erfolge feiern konnte, geht zurück zu seinem Züchter.

Fabriano und Renate Voglsang gehen künftig getrennte Wege. Die gemeinsame Olympiateilnahme 2012 in London zählte zu einem ihrer Karrierehöhepunkte. © Tomas Holcbecher
Fabriano und Renate Voglsang gehen künftig getrennte Wege. Die gemeinsame Olympiateilnahme 2012 in London zählte zu einem ihrer Karrierehöhepunkte.
© Tomas Holcbecher
„Es war eine super Zeit mit einem tollen Pferd", fasst Renate Voglsang die gemeinsamen Jahre mit dem ganggewaltigen Westfalenhengst zusammen. Leicht hatte es Voglsang mit dem eigenwilligen Florestan-I-Sohn dabei weiß Gott nicht immer. Er galt fünfjährig als unreitbar und war in seiner kurzen Laufbahn durch zwei Hengstleistungsprüfungen gerasselt als er zu Renate Voglsang in Beritt kam. Auch für die Pferdewirtschaftsmeisterin mit österreichischem Pass war der Anfang schwerer als schwer. Zwei Stunden abreiten, rückwärts aus der Halle laufen, eine totale Intoleranz gegenüber Geräuschen - derart wurde das Paar nicht nur einmal unfreiwillig zur Showeinlage des Turnierwochenendes . Trotz seiner Wildheit hielt Voglsang an ihrem Fabriano fest. „Irgend etwas war da, was mich nicht aufgeben ließ.“ Und schließlich sollte sich die Beharrlichkeit bezahlt machen. Kontinuierlich arbeitete sich das Duo die Klassen empor, bis sie sich schließlich im Grand-Prix-Zirkus als sicheres 70-Prozent-Paar unter den Top-55 der Welt etablierten. Einer der Höhepunkte in der gemeinsamen Karriere war sicherlich der Start bei den Olympischen Spielen 2012 in London - eines von zahlreichen Championaten, die das Duo für Team Österreich bestritt.

Fratello ist die neue Nummer eins

Trotzdem sie künftig ohne Fabriano auskommen muss, wird Renate Voglsang dem Grand-Prix-Sport auch weiterhin erhalten bleiben, zumal sie mit Fratello einen weiteren hoch talentierten Sohn des Florestan I im Stall stehen hat. Erst im vergangenen Herbst feierte die Olympiareiterin mit dem um drei Jahre jüngeren Westfalenwallach ein erfolgreiches Comeback nach dessen langer krankheitsbedingter Pause. Und ganz anders als sein 3/4-Bruder Fabriano gilt Fratello aka "Fuzzi" als völlig unkompliziert. Für die bevorstehende Saison wird Fratello nun langsam für internationale Anforderungen aufgebaut.
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