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16.01.2017

Rhomberg und Kühner stark in Basel

Für Christian Rhomberg und Max Kühner regnete es beim Fünf-Sterne-Springturnier in Basel (SUI) Spitzenplatzierungen am laufenden Band.

Christian Rhomberg und Saphyr des Lacs sind auch 2017 wieder in Hochform. © Tomas Holcbecher
Christian Rhomberg und Saphyr des Lacs sind auch 2017 wieder in Hochform.
© Tomas Holcbecher
Bereits am Eröffnungstag des renommierten Schweizer CSI5* zeigten die beiden mit Top-Leistungen auf. Im internationalen Zeitspringen über 1,40 m ritt Senkrechtstarter Christian Rhomberg auf seinem zehnjährigen Rheinländer Corbusier nach einer fehlerfreien Runde auf Platz acht. Wenig später legten Max Kühner und der Cornet-Obolensky-Sohn Cornet Kalua im Hauptbewerb des Tages, einer Zeitspringprüfung über 1,50 m, mit einem siebenten Platz nach.

Am Freitag wiederholten Rhomberg und Corbusier ihre starke Leistung vom Vortag und setzten sogar noch eins drauf. Im internationalen Punktespringen mit Joker musste sich das Vorarlberger-Duo nur vier Reitern geschlagen geben, darunter Pius Schwizer (SUI), der auf Leonard de la Ferme CH die Prüfung für sich entschied, sowie dessen Landsmann und Olympiasieger von 2012, Steve Guerdat auf Dioleen.
Max Kühner und Cornet Kalua sprangen in Basel gleich mehrfach ins Geld. © Tomas Holcbecher
Max Kühner und Cornet Kalua sprangen in Basel gleich mehrfach ins Geld.
© Tomas Holcbecher
Einen fünften Platz gab es am Samstag dann auch für Max Kühner. Und wieder war es der schwarzbraune Cornet Kalua, der den gebürtigen Bayern souverän durch den Parcours trug. Als Lohn für zwei fehlerfreie, schnelle Runden durfte sich Kühner erneut über einen Spitzenplatz inmitten der Weltelite freuen.

Am Sonntag schlugen dann beide Österreicher noch einmal zu. Ganz besonders Christian Rhomberg. Im mit 350.000 Schweizer Franken dotierten Großen Preis kam der 21-Jährige auf seiner französisch gezogenen Nummer eins, Saphyr des Lacs, zweimal ohne Abwurf ins Ziel. Nur die Zeit reichte jeweils nicht ganz. Am Ende wurde es Platz sieben für den Vorarlberger und 10.000 Schweizer Franken für die Reisekassa. Der Sieg ging an den 33-jährigen Belgier Niels Bruynseels vor John Whitaker (GBR) und Edwina Tops-Alexander (AUS).

„Ich freue mich sehr über Platz sieben im Großen Preis und die anderen Ergebnisse“, fasste Rhomberg das Wochenende im Gespräch mit dem OEPS zusammen. „Meine Pferde sind super in Schuss, wie sie schon bei den Turnieren davor angedeutet hatten. Jetzt hat es endlich mal mit einer Fast-Null-Runde in einem 5-Stern-Grand-Prix geklappt. Klar habe ich mich im ersten Augenblick über die sieben Hundertstel geärgert. Im Nachhinein war es vielleicht gar nicht schlecht, weil ich so in Runde zwei nicht zu viel riskieren musste. Nur schade, dass wir unsere Form nicht noch auf einem Weltcupturnier zeigen können, da Max alle Startplätze braucht.“

Kühner und Chardonnay kassierten nach einer starken fehlerfeien Runde im zweiten Umlauf leider einen Abwurf. Damit verspielte das Duo seine Chancen auf einen möglichen Stockerlplatz, verblieb mit Rang 14 aber immerhin noch in der Liste der Platzierten. Nächste Station für den Wahl-Österreicher ist von 19. bis 22. Jänner die Weltcupetappe in Leipzig, Deutschland.

Ergebnisse

ps