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04.10.2012

Richter und Funktionäre im Statuen-Wirrwarr

Dass manchmal selbst Richter und Funktionäre nicht mit ihren Statuten ajour sind, zeigt der anlässlich des CSI* in der Arena Nova erfolgte Ausschluss der 14-jährigen Nachwuchsspringreiterin Lisa Schranz.

Gefühlschaos für Lisa Schranz: Nach einem tollen 15. Rang bei ihrem internationalen Grand Prix Debüt wurde sie unter Verweis auf die Statuten nachträglich vom Bewerb ausgeschlossen und aus der Ergebnisliste gestrichen. Heute kam die Korrekt © Hervé Bonnaud
Gefühlschaos für Lisa Schranz: Nach einem tollen 15. Rang bei ihrem internationalen Grand Prix Debüt wurde sie unter Verweis auf die Statuten nachträglich vom Bewerb ausgeschlossen und aus der Ergebnisliste gestrichen. Heute kam die Korrektur: Ihr Start war gültig, ebenso wie ihre Topplatzierung.
© Hervé Bonnaud
Die Junioren Landesmeisterin hatte am vergangenen Sonntag in der Arena Nova ihren ersten internationalen Grand Prix über 1,40 Meter bestritten und sich im Sattel ihres 13-jährigen Holsteinerwallachs Corato mit nur einem Abwurf auf dem hervorragenden 15. Rang platziert. Die Freude währte nicht lange, kurze Zeit später wurde Lisa unter Berufung auf die Statuen wieder aus der Ergebnisliste gestrichen. Mit 14 Jahren sei es noch nicht erlaubt einen internationalen Grand Prix zu starten, so die Begründung der Richter. Entsprechend groß fielen die Enttäuschung bei der Childern-EM-Silbermedaillengewinnerin und der Ärger bei ihrer Familie aus.

Dabei war die ganze Aufregung völlig umsonst, denn offenbar sind auch Richter und Funktionäre in ihren Statuten manchmal nicht ganz sattelfest. Der genaue Blick in selbige ergab nämlich, dass Lisa Schranz trotz ihrer jungen 14 Jahre startberechtigt und damit der Ausschluss klar regelwidrig war. Das Ergebnis wurde heute nachgebessert und der jungen Reiterin aus Lassee ihr 15. Platz wieder zuerkannt. Eine Korrektur der offiziellen Ergebnisliste ist indes noch nicht erfolgt. Eine ausführliche Stellungnahme von Lisas Familie lesen Sie auf reitsportnews.at