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06.11.2015

Rio 2016: Grünes Licht für Reitbewerbe

Nach wochenlangem Tauziehen um die Einfuhrbestimmungen für die teilnehmenden Pferde an den Olympischen Spielen in Rio 2016 scheinen nun alle Unklarheiten beseitigt. Am Mittwoch hat das das brasilianische Landwirtschaftsministerium die nötigen Kriterien nun doch noch rechtzeitig veröffentlicht.

Reiterspiele in Rio 2016: Die Pferde können kommen © www.raphaelmacek.com
Reiterspiele in Rio 2016: Die Pferde können kommen
© www.raphaelmacek.com
Die Nachricht aus Brasilien bedeute nun, dass die Nationalen Olympischen Komitees und Reiterlichen Vereinigungen die Reisevorbereitungen für ihre Pferde wie geplant fortführen können, sagte FEI-Präsident Ingmar De Vos. „Wir haben seit einiger Zeit mit dem Organisationskomitee für Rio 2016 und den brasilianischen Behörden an diesem Thema gearbeitet und wurden bei den entscheidenden Verhandlungen unermüdlich von Luiz Robert Giugni, dem Präsidenten der Brasilianischen Reiterlichen Vereinigung, unterstützt. Jetzt können wir alle mit großer Freude und Erwartung dem Startschuss für die Olympischen Reiterspiele an diesem atemberaubenden Ort Deodoro entgegenblicken“, sagte Ingmar De Vos.

Vorreiter Pferdesport

Das Treffen in Lausanne zwischen der FEI und Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) drehte sich jedoch nicht nur im Rio. Die gingen auch über das Jahr 2016 hinaus. Thomas Bach hatte vor knapp einem Jahr das Reformprogramm „Olympische Agenda 2020“ auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Spiele künftig flexibler, nachhaltiger, bescheidener und kostengünstiger zu gestalten. „Die Olympische Agenda 2020 ist der strategische Fahrplan für die Zukunft der Olympischen Bewegung und es ist beeindruckend zu sehen, in wie vielen Punkten die FEI und der Reitsport bereits jetzt damit übereinstimmen.“ Als Beispiel nannte Bach das Thema „Gleichberechtigung der Geschlechter“, das eines der Schlüsselziele der Olympischen Agenda 2020 ist. „Der Pferdesport war immer Vorreiter wenn es darum ging, dass Männer und Frauen gegeneinander um Medaillen kämpfen.“

Seit 1912 ist der Reitsport ein fixer Bestandteil der Olympischen Spiele. Seither werde er stetig weiterentwickelt – auch schon bevor es die Agenda 2020 gab, wie Bach betonte. „Der Reitsport berührt viele Kulturen und Menschen jeden Alters. Ich bewundere es sehr und bin beeindruckt davon, was die Athleten durch die einzigartige Partnerschaft mit ihrem Pferd erreichen.“

Für Ingmar De Vos sind diese Worte eine Bestätigung dafür, bereits auf dem richtigen Weg des Wachstums und der Weiterentwicklung des Reitsports zu sein. Der FEI Präsident kündigte aber auch an, die Disziplin noch mehr modernisieren zu wollen, jedoch stets unter Wahrung der Traditionen dieser Sportart. „Unser Ziel ist es, den Reitsport dynamischer, leichter verständlich und zugänglicher für eine breitere Anhängerschaft und ein jüngeres Publikum zu machen. Dazu gehört auch der Ausbau der Berichterstattung über Reitsport-Events.“

Quelle
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