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20.11.2011

Rot-weiß-rote Erfolge bei den German Masters

Beim CDI5* in Stuttgart durften sich Österreichs Dressurdamen Victoria Max-Theurer und Renate Voglsang über schöne Erfolge freuen.

Victoria Max-Theurer und Augustin OLD  (Archiv) © Manfred Leitgeb
Nach einem tollen zweiten Platz in der Qualifikation reichte es im Spécial für Vici Max-Theurer und ihren Augustin nur noch für Rang sechs.
© Manfred Leitgeb
Das German Masters in Stuttgart gilt als das schönste Hallenturnier der Welt und ist eine feste Institution für die weltweite Reitsportelite. Auch in der 2011er Auflage des Turniers fanden sich zahlreiche Größen des Dressursports in der Martin-Schleyer-Halle ein, unter ihnen die beiden Österreicherinnen Victoria Max-Theurer mit ihren Dressurcracks Augustin und Eichendorff im Schlepptau, sowie Renate Voglsang, die ihren Fabriano mit nach Stuttgart genommen hatte.

Bereits beim Auftakt-Grand-Prix am Freitag präsentierten sich Vici und ihr 13-jähriger Westfahlenhengst Eichendorff in guter Form. Mit Platz fünf verschaffte sich die junge Achleitnerin eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die Kür am Samstagnachmittag. „Eichendorff ist eine sehr schöne Runde gegangen. Nur in den Einerwechseln haben wir uns einmal ganz kurz verhaspelt“, resümmiert Max-Theurer nach ihrem Ritt. 69.979 Prozent sah das Paar für seine Darbietung, ohne den Patzer in den Wechseln wäre die Wertung wohl leicht über die 70-Prozent-Marke geklettert.

An der Spitze feierte die zweimalige Olympiasiegerin Ulla Salzgeber mit ihrem Herzruf’s Erbe einen weiteren souveränen Sieg. Mit 77,979 Prozent lag sie deutlich vor Landsmännin Isabell Werth (74,723), die ihre neue Nachwuchshoffnung Don Johnson gesattelt hatte. Platz drei ging an die Italienerin Valentina Truppa auf Eremo (73,319).

Platz fünf auch in der Kür
In der Grand Prix Kür am Samstag konnten sich Vici und ihr Ehrentusch-Sohn noch einmal steigern. 73,825 Prozentpunkte verbuchten die beiden auf ihr Konto und damit neuerlich einen fünften Rang. „Eichendorff präsentierte sich bewegungsstark und trotz der bist zum letzten Platz gefüllten Halle äußerst konzentriert. Rang fünf in diesem top besetzen Teilnehmerfeld ist Spitze“, freute sich die Oberösterreicherin. Der Sieg ging, wie schon im Grand Prix, an Ulla Salzgeber, die sich mit 82,575 Prozent vor der Italienerin Valentina Truppa und der Deutschen Isabell Werth an die Spitze der Wertung setzte.

Qualifikation Grand Prix Spécial – Platz zwei und sieben für Österreich

Neben Eichendorff hatte Max-Theurer auch ihr Spitzenpferd Augustin mit nach Stuttgart gebracht. Der ausdrucksstarke Oldenburgerhengst zeigte sich souverän in der Qualifikation für den Spécial am Sonntag, entsprechend hoch fiel die Wertung der Richter aus: 74,426 Prozent bedeuteten den zweiten Rang hinter Isabell Werth (76,787) und ihrem EM-Pferd El Santo.

Mit Renate Voglsang konnte noch eine weitere Österreicherin höchst zufrieden aus diesem Bewerb gehen: Ausgezeichnete 71,021 Prozent bedeuteten für die gebürtige Münchnerin und ihren 12-jährigen Westfalenhengst Fabriano einen hervorragenden siebenten Platz.

Freud und Leid im Grand Prix Spécial
Im abschließenden Bewerb, dem Grand Prix Spécial am Sonntag, lief es für Victoria Max-Theurer dann nicht mehr ganz nach Plan. Patzer in der Piaffe, den Galopptraversalen und der Trabverstärkung kosteten die österreichische Dressurhoffnung viele wertvolle Punkte. „Leider haben sich zu Beginn ein paar kleine Fehler eingeschlichen und ich bin nicht ganz glücklich über die heutige Leistung“, fasste die Oberösterreicherin ihre Darbietung zusammen. Mit 69,200% rutschte das Duo nach Rang zwei am Vortag auf den sechsten Rang zurück.
Renate Voglsang und Fabriano (Archiv) © Tomas Holcbecher
Renate Voglsang und Fabriano konnten in Stuttgart mit einer sehr guten Leistung auf sich aufmerksam machen.
© Tomas Holcbecher
Für die beste österreichische Platzierung an diesem Tag sorgten Renate Voglsang und Fabriano. Mit einer schönen Darbietung gelang dem Paar erstmals der Sprung über die 70-Prozent-Hürde. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben, eine Olympiateilnahme 2012 rückt in greifbare Nähe. „Fabriano hat einfach einen super Job gemacht. Die vielen Zuschauer machten ihn zu Beginn etwas nervös, aber der Nervenkitzel spornte ihn zur Höchstleistung an, “ lobt Renate Voglsang den braunen Florestan-Sohn. Damit der Traum von einer Teilnahme in London Realität wird haben sich die beiden einen straffen Turnierplan zurechtgelegt: Nach dem Turnier in Salzburg, Anfang Dezember, geht es gleich weiter nach Frankfurt.

Der Sieg im Spécial ging mit 77,867 Prozent und deutlichem Vorsprung an Isabell Werth auf ihrem „Ernie“. Damit konnte Werth bereits zum neunten Mal das German Master der Dressurreiter für sich entscheiden. Platz zwei und drei gingen mit Monica Theodorescu und Brigitte Wittig ebenfalls nach Deutschland.

Ergebnis– Grand Prix (Qualifikation für Grand Prix Kür)

1. Ulla Salzgeber (GER) - Herzruf’s Erbe – 77,979%
2. Isabell Werth (GER) – Don Johnson – 74,723 %
3. Valentina Truppa (ITA) – Eremo del Castegno – 73,319 %
4. Fabienne Lütkemeier (GER) – D’Agostino – 70,043%
5. Victoria Max-Theurer (AUT) – Eichendorff – 69,979 %

Ergebnis – Grand Prix Kür

1. Ulla Salzgeber (GER) - Herzruf’s Erbe – 82,575%
2. Valentina Truppa (ITA) – Eremo del Castegno – 80,175 %
3. Isabell Werth (GER) – Don Johnson – 79,425 %
4. Nadine Capellmann (GER) – Girasol – 74,200%
5. Victoria Max-Theurer (AUT) – Eichendorff – 73,825 %

Ergebnis – Qualifikation zum Grand Prix Spécial

1. Isabell Werth (GER) – El Santo – 76,426%
2. Victoria Max-Theurer (AUT) – Augustin OLD – 74,426 %
3. Monica Theodorescu (GER) – Whisper – 74,234%
4. Brigitte Wittig (GER) – Blind Date – 72,340%
5. Hubertus Schmidt (GER) – Valentino G – 71,660%
7. Renate Voglsang (AUT) – Fabriano 58 – 71,021%

Ergebnis – Grand Prix Spécial

1. Isabell Werth (GER) – El Santo – 77,876%
2. Monica Theodorescu (GER) – Whisper – 73,733%
3. Brigitte Wittig (GER) – Blind Date – 73,311%
4. Hubertus Schmidt (GER) – Valentino G – 73,044%
5. Renate Voglsang (AUT) – Fabriano 58 – 71,333%
6. Victoria Max-Theurer (AUT) – Augustin OLD – 69,200 %

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