Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
25.11.2011

Rot-weiß-rote Talente im Reitsport

haben uns 2011 viel Freude bereitet.

Liebe Leserin, lieber Leser,

dass österreichische WesternreiterInnen Weltspitze sind, wissen wir nicht erst seit dem jüngsten Erfolg von Rudi Kronsteiner, der als erster Europäer eine Million Dollar an Preisgeldern verbuchen konnte (hier lesen Sie den Bericht). Auch auf dem Amateursektor des Westernreitens reitet ein Österreicher der Weltspitze regelmäßig um die Ohren und gewinnt alles, was es zu gewinnen gibt – und das im nicht mehr ganz zarten Alter von über 70 Jahren: Gerold Dautzenberg scheint nicht nur unschlagbar, sondern auch unverwüstlich.

Und jüngst hat sich Österreich, oder besser: eine Österreicherin, aufgemacht, eine weitere equestrische „Randsportart“ einzunehmen: Michaela Ruschitzka-Vogel ritt bei der dritten Weltmeisterschaft in Working Equitation knapp an einer Medaille vorbei und belegte mit ihrem braunen Lipizzaner Favory Maestoso den vierten Platz. Außerdem wurde sie als beste Reiterin der Weltmeisterschaft und als beste jemals bei einer Weltmeisterschaft platzierte Frau ausgezeichnet. Was besonders freut: wie souverän und gelassen Lipizzaner „Tosi“ seine Aufgaben gelöst hat. Lipizzaner sind ganz offensichtlich vielseitiger als man annehmen möchte. (den Bericht lesen Sie hier)

Kommen wir zum nächsten österreichischen Erfolg: Seit den Munich Indoors Anfang November führt die junge Salzburgerin Lisa Wild den FEI Weltcup im Voltigieren an (lesen Sie hier näheres dazu) – eine kleine Überraschung, und doch so überraschend wieder auch nicht: Seit das Voltigieren auf Antrag Österreichs bei der FEI Generalversammlung 1982 in die FEI aufgenommen wurde und seit dem Sieg von Alexandra Breiter bei der FEI Hearst Vaulting Trophy im Jahr 1992 sind in Österreich laufend junge Talente nachgewachsen, die sich bis an die Weltspitze geturnt haben – Zeichen für eine konsequente und vor allem auch effiziente Arbeit von Referat, Trainerinnen und Trainern in dieser Pferdesportdisziplin.

Talente wachsen aber auch in anderen Disziplinen nach: Beim Wiener Pferdefest wurden gleich zwei junge Frauen geehrt, deren Karriereverlauf steil nach oben zeigt: Charlotte Dobretsberger wurde für ihren Europameistertitel in der Vielseitigkeit der Ländlichen Reiter ausgezeichnet, und Stefanie Bistan als „Rookie of the Year“, als beste Nachwuchsreitern im Springreiten. 

Wir sind schon gespannt, wer von den heimischen Talenten bei den FEI Weltreiterspielen 2018 dabei sein wird, die mit ein bisschen Glück sogar in Österreich stattfinden könnten…

Herzlichst,

Eva Morawetz
Servus TV AD ab 07.12.2017