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22.07.2011

Rotterdam macht sich bereit

Es sind nur noch wenige Wochen, bis sich die europäische Dressurelite im niederländischen Rotterdam anlässlich der Europameisterschaft der Dressurreiter (17. bis 21. August) ein spannungsgeladenes Stelldichein liefert.

Es wird ein heißer Kampf um die begehrten Titel werden, 21 Länder haben gemeldet – das ist Rekord seit Beginn der EM-Bewerbe im Jahr 1963.

Während die Niederländer den Dressursport in den vergangenen Jahren klar dominiert haben, rechnet sich Erzrivale Deutschland bei der heurigen EM gute Chancen aus. Nicht zuletzt, weil der ehemalige niederländische Dressurstar Totilas nun mit neuem Reiter unter deutscher Flagge startet. Auch die Equipe aus Großbritannien präsentierte sich im Vorfeld stark – es wird also ein spannendes Rennen um die Medaillen werden.

Nur noch wenige Tickets übrig

Der Dressursport erfährt gegenwärtig einen gewaltigen Hype, entsprechend groß ist das Interesse an EM-Tickets. Die Organisatoren der Dressur-Europameisterschaften in Rotterdam werden von Kartenanfragen aus der ganzen Welt überhäuft. „Es herrscht ein riesiges Interesse an der Veranstaltung ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London, weil in Rotterdam bereits die möglichen Medaillengewinner zu beobachten sind,“ weiß Tineke Bartels, ehemalige Medaillen-Gewinnerin der niederländischen Equipe und sportliche Leiterin des Turniers. Wer noch Karten ergattern möchte muss sich also beeilen, es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar, das Kür-Finale am Schlusstag ist bereits seit Wochen ausverkauft.

Pferde, so weit das Auge reicht

Unterdes bereitet sich die zweitgrößte Stadt der Niederlande auf den pferdesportlichen Großevent vor. Rund 25 lebensgroße Pferdestatuen wurden im Stadtzentrum Rotterdams aufgestellt, jedes von ihnen individuell von holländischen Künstlern oder Schülern bemalt und dekoriert. Die Initiative soll Pferdesport, Kunst und Kultur miteinander verknüpfen.

Österreichs Team für Rotterdam

Für Österreich werden Peter Gmoser, Andrea John, Nora Mothwurf, Karina Prochaska, Christian Schumach, Renate Voglsang und Victoria Max-Theurer nach Rotterdam reisen. Letztgenannte durfte nach ihrer diagnositzierten Lungenembolie das Krankenhaus bereits verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Zurück in den Sattel soll es Ende nächster Woche gehen, ein Start in Rotterdam scheint möglich zu sein.

"Ich bedaure es sehr nicht beim CHIO in Aachen dabei gewesen zu sein. Der dort gezeigte Sport war phantastisch. Es wurde wirklich um jeden Punkt gekämpft. In der Spitze darf man sicher keinen einzigen Fehler erlauben. Das lässt eine höchst spannende EM in Rotterdam erwarten, bei der ich dann hoffentlich auch wieder mit dabei sein kann. Im Moment sieht es aber so aus, als sei dieses Ziel realistisch," so Vici über ihren Start bei den Europameisterschaften.

Programm

Mittwoch, 17. August
09.30 bis 17.00     Grand Prix Teamwertung (1. Teil)
17.30 bis 18.30     Eröffnungsfeier

Donnerstag, 18.August
09.30 bis 17.00     Grand Prix Teamwertung (Entscheidung)
17.10 bis 17.40     Medaillenüberreichung

Samstag, 20. August
12.30 bis 17.30     Grand Prix Special (mit den Top-30 des Grand Prix)
17.40 bis 18.10     Medaillenüberreichung

Sonntag, 21. August
13.00 bis 14.20     Kür ( 1. Gruppe)
15.00 bis 16.10     Kür (Finale)
16.15 bis 16.45     Medaillenüberreichung
16.45 bis 17.00     Abschlussfeier
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