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10.12.2017

Salzburg: Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. siegen mit Weltklasseritt

Sieg im Grand Prix, Sieg in der Kür: Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. ließen in Salzburg nichts anbrennen udn bestätigten ihre Favoritenrolle in souveräner Manier. Und auch für Belinda Weinbauer und Söhnlein Brilliant nahm die Amadeus Horse Indoors ein versöhnliches Ende.

Zwei Starts, zwei Siege und ein neuer persönlicher Rekord: Für Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. hätte die Amadeus Horse Indoors nicht besser laufen können. © im|press|ions - Daniel Kaiser
Zwei Starts, zwei Siege und ein neuer persönlicher Rekord: Für Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. hätte die Amadeus Horse Indoors nicht besser laufen können.
© im|press|ions - Daniel Kaiser
Noten zwischen 77,5 und 79,5 Prozent im technischen Bereich und 87,2 bis 90,2 für die künstlerische Darbietung ergaben im Mittel 83,415 Prozent für Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. Damit wiederholte die deutsche Team-Goldmedaillengewinnerin von Rio 2016 nicht nur ihren Vorjahressieg in eindrucksvoller Manier, die Wertung bedeutete gleichzeitig eine neue persönliche Bestmarke für das Duo. Kein Wunder, also, dass Dorothee Schneiders Bilanz nach zwei siegreichen Starts in Salzburg überaus positiv ausfiel: „Sammy hat sich in seinem ersten internationalen Jahr sukzessive ganz nach oben gearbeitet und ich bin wirklich superstolz auf ihn. Er scheint den Erfolg richtig zu genießen, er ist ein Tänzer.“

Auf Rang zwei reihte sich, wie schon im Grand Prix, Schneiders Team-Kollegin Jessica von Bredow Werndl ein. Mit ihrem 16 Jahre alten KWPN-Hengst Unee BB schrieb die frischgebackene Mama 81,565 Prozent an. So gut hat man das Duo schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. „Unee ist in einer super Form, meine Babypause hat ihm wohl auch sehr gut getan. Jetzt ist das erklärte Ziel, den dritten Platz im Gesamtweltcup bis Paris zu halten. Den Finalstartplatz haben wir hoffentlich schon gesichert.“

Richtig zufrieden konnte auch der Drittplatzierte, Daniel Bachmann-Andersen, mit seinem Sportpartner sein. Der Däne hatte den 13-jährigen niederländischen Vererberstar Blue Hors Zack gesattelt und auch der machte seine Sache hervorragend. Seit seinem Grand Prix Debüt im Vorjahr hat sich der ausdrucksstarke Rosseau-Sohn kontinuierlich gesteigert. In Salzburg gab’s nun bereits zum zweiten Mal Weltcuppunkte für das dänische Paar.
Am Samstag noch ein klein wenig Bengerl, heute wieder brav wie ein Engerl: Söhnlein Brilliant war in der Weltcupkür wieder ganz bei seiner Reiterin Belinda Weinbauer. © im|press|ions - Daniel Kaiser
Am Samstag noch ein klein wenig Bengerl, heute wieder brav wie ein Engerl: Söhnlein Brilliant war in der Weltcupkür wieder ganz bei seiner Reiterin Belinda Weinbauer.
© im|press|ions - Daniel Kaiser
Ein versöhnliches Ende nahm das Weltcupwochenende für Staatsmeisterin Belinda Weinbauer und Söhnlein Brilliant MJ. Nach einem nicht ganz unproblematischen Grand Prix hatte Weinbauer den 15-jährigen Hannoveraner Hengst heute wieder viel besser bei sich. Von den Richtern gab es für die gelungene, wenn auch nicht ganz fehlerfreie Runde, 74,845 Prozent – Platz sieben. „Söhnlein war heute schon viel konzentrierter als gestern, aber der viele Glitzer und die Nähe der Zuschauer sind für ihn sehr schwierig, weil er gerne mal ein bisschen guckig ist. Aber auf jeden Fall bin ich sehr stolz auf Söhnlein, denn er ist für mich ein absolutes „once in a lifetime“-Pferd. Wir haben uns wohl gesucht und gefunden.“

Dank weiterer zehn Wertungspunkte für die Weltrangliste liegt Belinda Weinbauer mit gesamt 38 Zählern derzeit auf dem hervorragenden vierten Rang. Die erste Teilnahme bei einem Weltcupfinale liegt für die Burgenländerin nach vier von neun Etappen bereits in greifbarer Nähe.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

ps
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