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02.05.2012

Saudische Finanzspritze für Nationenpreis-Serie

Die Nationenpreis-Serie der Springreiter hat in den vergangenen Jahren wegen der starken Konkurrenz durch die höher dotierte Global Champions Tour zunehmend an Bedeutung verloren. Nun sollen mehr Gelder fließen, um die FEI-Serie für die Reiter wieder attraktiver zu machen.

Eine kräftige Finanzspritze soll die Attraktivität des FEI Nations Cup wieder deutlich anheben. © FEI/CHIO Rotterdam Press
Eine kräftige Finanzspritze soll die Attraktivität des FEI Nations Cup wieder deutlich anheben.
© FEI/CHIO Rotterdam Press
Beim FEI Sports Forum, das derzeit (von 30. April bis 2. Mai 2012) in Lausanne stattfindet, kündigte die FEI-Präsidentin Prinzessin Haya an, dass ein Saudi Arabischer Fond künftig die Nationenpreis-Serie massiv finanziell unterstützen wird. Dieser Fond war im Jahr 2009 von König Abdullah gegründet worden, um Saudi Arabiens Rolle im weltweiten Pferdesport zu festigen. Die Nationenpreis-Serie der FEI bekam zuletzt massive Konkurrenz von der Global Champions Tour des Niederländers Jan Tops und verlor zusehends an sportlicher Bedeutung.

So weit, so gut, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, könnte man dazu sagen. Wäre da nicht die Festlegung des Olympischen Komitees von Saudi Arabien, das auf die Entsendung weiblicher Athletinnen zu den Olympischen Sommerspielen in London verzichtet und deren Teilnahme von entsprechenden Privatinitiativen abhängig macht. Arabische Gleichberechtigung?
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