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30.01.2012

Scheiber wird neuer Obmann des Tiroler Halfingerzuchtverbandes

Mit 44 von 45 möglichen Stimmen wurde am Samstag der Ötztaler Lukas Scheiber zum neuen Obmann des Tiroler Halfingerzuchtverbandes gewählt. Jetzt geht es an die Sanierung des finanziell schwer angeschlagenen Betriebes.

Trotz der großen finanziellen Probleme soll der Fohlenhof in Ebbs „weiterhin bestehen und lebendig erhalten bleiben". © NK-Fotografie - Fotolia.com
Trotz der großen finanziellen Probleme soll der Fohlenhof in Ebbs „weiterhin bestehen und lebendig erhalten bleiben" - wenn auch mit deutlich weniger Pferden als bisher.
© NK-Fotografie - Fotolia.com
„Wir müssen bei null beginnen“, resümmiert des Hotelier und Haflingerzüchters aus Obergurgl. Der neue Obmann übernimmt ein schweres Amt, denn der bekannte Haflingerverband hatte trotz einer jährlichen Förderung von 350.000 Euro in den vergangenen Jahren einen massiven Schuldenberg angehäuft. Nun steht die wirtschaftliche Konsolidierung an oberster Stelle, denn Ebbs soll als Standort der Tiroler Haflingerzüchter weiterhin bestehen bleiben. Wenn auch künftig mit deutlich weniger Pferden und Mitarbeitern.
 
Auf die Gerüchte, Milliardär und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, selbst Haflingerzüchter, könnte mit einer kräftigen Finanzspritze dem Fohlenhof Ebbs aus der wirtschaftlichen Misere heraushelfen, reagiert Scheiber mit Zurückhaltung: „Mateschitz ist ein Züchter in unserem Verband, wie alle anderen. Im Neuaufbau sind wir auf jeden Spender und auf jede Zuwendung angewiesen. Als Verband müssen wir uns aber selbst neu aufstellen“, so der Obmann im Interview mit dem ORF. 
 
Erster Höhepunkt der heurigen Saison soll die Hengstkrönung am kommenden Samstag sein.