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03.12.2012

Schenkelbrand bleibt deutschen Pferdezüchtern erhalten

Bis Ende 2018 bleibt der betäubungslose Heißbrand zur Kennzeichnung von Pferden nach langem hin und her nun also doch zugelassen – das hat der deutsche Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am vergangenen Mittwoch im Zuge der Tierschutzgesetz-Novelle beschlossen.

Deutschlands Pferdezüchter können aufatmen: Der betäubungslose Heißbrand zur Kennzeichnung von Pferden bleibt bis Ende 2018 zugelassen bleibt. Danach ist der Schenkelbrand weiter unter lokaler Betäubung erlaubt © FotoLL - Fotolia.com
Deutschlands Pferdezüchter können aufatmen: Der betäubungslose Heißbrand zur Kennzeichnung von Pferden bleibt bis Ende 2018 zugelassen bleibt. Danach ist der Schenkelbrand weiter unter lokaler Betäubung erlaubt
© FotoLL - Fotolia.com
Ab Beginn 2019 bleibt der Schenkelbrand dann weiterhin unter Anwendung einer lokalen Betäubung erlaubt. Entsprechend erleichtert zeigen sich die Vertreter der deutschen Zuchtverbände und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, die seit Jahren für den Erhalt des Schenkelbrandes kämpfen. Immer wieder wurde eindringlich auf die elementare Bedeutung des Schenkelbrandes als Kulturgut und für die deutsche Pferdezucht hingewiesen. Gerade der Fortbestand kleinerer Rassen, wie z.B. der Trakehner, wäre durch den Wegfall des Brandzeichens gefährdet, so die Befürworter. „Wir sind sehr froh, dass sich der Einsatz der Pferdezuchtverbände und der FN gelohnt hat. Die erarbeiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Schenkelbrand wurden von den politischen Entscheidungsträgern berücksichtigt und haben hiermit zu einer fachlichen Entscheidung geführt“, sagte Theo Leuchten (Ratingen), Vorsitzender des FN-Bereichs Zucht.

Der endgültige Beschluss des Bundestags steht noch aus.

Quelle
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