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12.09.2013

Schlimmer Pferderipper-Fall in Oberösterreich

In der Nacht auf Dienstag wurde im oberösterreichischen Alkoven eine Araberstute schwer misshandelt. Um die Ergreifung des Täters zu beschleunigen, hat der Verein Pfotenhilfe nun 1000 Euro Ergreiferprämie ausgesetzt.

Ein besonders schwerer Fall der Pferdesmisshandlung sorgt derzeit im oberösterreichischen Alkoven für Aufregung. © Nneirda - fotolia.com
Ein besonders schwerer Fall der Pferdesmisshandlung sorgt derzeit im oberösterreichischen Alkoven für Aufregung.
© Nneirda - fotolia.com
Ein neuer Fall von schwerer Pferdesmisshandlung versetzt die österreichische Reitsportwelt derzeit in Aufruhr. Ein bisher noch unbekannter Täter verschaffte sich am vergangenen Dienstag zwischen 4 und 5 Uhr Früh Zugang zu einem Pensionspferdebetrieb in Alkoven, wo er einer Stute mit einem Messer gravierende Verletzungen zufügte.

Die 15-jährige Araberstute erlitt schwere Schnittwunden am Rücken und im Genitalbereich, die Klitoris wurde entfernt. Eine Selbstverletzung gilt als ausgeschlossen. Wie der Täter die im Offenstall mit 13 weiteren Pferden zusammenlebende Stute derart verletzen konnte, ist derzeit noch unklar. Alle anderen Pferde blieben unversehrt, die Stute befindet sich derzeit in medizinischer Behandlung.

„Immer wieder werden Fälle von Tierquälerei bekannt. Dass Menschen überhaupt dazu fähig sind, unschuldige Tiere zu verletzen oder gar zu töten, ist mir unverständlich," sagt Anna Schremser, Sprecherin des Vereins Pfotenhilfe. Immer wieder würden sich Täter mit derartigen Neigungen später auch an Menschen vergehen - schon alleine aus diesem Grund dürfe eine solche Tat nicht verharmlost werden, so die Tierschützerin.

Um die Aufklärung des Falles zu beschleunigen, will der Verein den entscheidenden Hinweis, der zur Ergreifung des Täters führt, mit 1000 Euro belohnen.

Die Polizei bittet sachdienliche Hinweise bei der Polizeiinspektion Eferding (Tel. 059 1334220) zu melden.

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