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08.05.2016

Schock in München: Springpferd nach Sturz eingeschläfert

Die Pferd International in München wurde am Sonntag von einem schlimmen Unglück überschattet. Nach einem schweren Sturz des Iren Eoin Mcmahon wurde der Große Preis von Bayern abgebrochen. Sein Pferd Questfinder musste aufgrund der Ernsthaftigkeit seiner Verletzung eingeschläfert werden.

Wassergraben © Tomas Holcbecher
© Tomas Holcbecher
Das Unglück ereignete sich am Wassergraben. Eoin Mcmahon und Questfinder kamen in unpassender Distanz an das Hindernis, der neunjährige Wallach sprang viel zu früh ab, verlor in der Luft das Gleichgewicht und stürzte heftig. Mcmahon wurde unter der Last seines Pferdes begraben. Mit vereinten Kräften gelang es den Helfern den 20-jährigen Iren aus seiner lebensbedrohlichen Lage zu befreien. Mcmahon wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wo die Ärzte wenig später Entwarnung gaben. Der Reiter sei außer Lebensgefahr. Er müsse zwar noch für weitere Untersuchungen im Spital bleiben, sei aber den Umständen entsprechend wohlauf.

Keine Rettung gab es indes für Questfinder. Der braune Quintender-Sohn musste wegen eines Beinbruchs an Ort und Stelle eingeschläfert werden.

ps

Nach dem Unglück herrschte große Betroffenheit bei den Aktiven, im Publikum und bei den Veranstaltern. Auf Wunsch der Teilnehmer wurde das Springen nicht fortgesetzt. „Der Verlust des Pferdes ist sehr bedauerlich“, sagte Veranstaltungsleiter Jürgen Blum. Gleichzeitig beteuerte man, dass der Wassergraben „zu 100 Prozent“ den Standards der FEI entsprochen hätte.
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