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28.01.2013

Schweden dominieren World Dressage Masters in Florida

Das World Dressage Masters im sonnigen Palm Beach erstrahlte am vergangenen Wochenende ganz in den Farben blau und gelb. Sowohl der Grand Prix Sieg als auch die Kür des Fünf-Sterne-Turniers gingen an eine schwedische Pferd-Reiter-Kombination.

Dire große Gewinnerin der WDM-Kür erhielt großes Lob von FEI- Chef-Richter Stephen Clarke: Tinne Vilhelmson-Silfven © Sara Silfverberg - WDM World Dressage Masters
Dire große Gewinnerin der WDM-Kür erhielt großes Lob von FEI- Chef-Richter Stephen Clarke: Tinne Vilhelmson-Silfven
© Sara Silfverberg - WDM World Dressage Masters
Dabei war es allerdings keineswegs ein und derselbe Reiter, der den Sieg in diesen Prüfungen davontrug.

Beim freitäglichen Qualifikations-Grand-Prix war es Patrik Kittel, der im Sattel seines Watermill Scandic zu einer neuen persönliche Bestmarke ritt. 77,681 Prozent gab es für eine starke Darbietung des schwedischen Nummer-Eins-Paares der vergangenen Jahre, die von der französischen Richterin bei „H“, Isabelle Judet, sogar mit wohlwollenden 80,745 Prozent bedacht wurde.

Entsprechend glücklich zeigte sich Kittel, dessen Scandic sich nach intensivem Training in den vergangenen Monaten nun in deutlich besserer Form präsentierte, wie der Schwede im Interview bemerkte. „Nach den Olympischen Spielen habe ich ein Paar Dinge pberdacht, ein bisschen was verändert und vermehrt daran gearbeitet die Aufwärtstendenz meines Pferdes im Galopp zu verbessern – und das hat viel gebracht“, so Kittel, der seit den Olympischen Spielen nicht mehr mit dem ehemaligen holländischen Bonds-Coach Sjef Janssen trainiert.

Auch Rang zwei ging nach Schweden, Tinne Vilhelmson-Silfvén reihte sich mit ihrem Hannoveranerwallach Don Auriello (76,851 Prozent) hinter ihrem Landsmann  und vor dem zweifachen Palm-Beach-WDM-Sieger Steffen Peters und dessen Nachwuchspferd, dem elf Jahre alten Westfalenwallach Legolas (75,149 Prozent), ein.

Kürergebnis mit vertauschten Plätzen

Auch in der Kür am Samstag hatten die Schweden die Nase vorne, dieses Mal mussten Patrik Kittel und Scandic jedoch mit Platz zwei vorlieb nehmen. In einer mitreißenden Kür begeisterten Tinne Vilhelmson-Siflvén und Don Auriello Publikum wie Richter gleichermaßen. Während die einen den Ritt mit 84,075 Prozent belohnten, gab es von den anderen tosenden Applaus und Standing Ovations.

„Es ist so eine große Ehre ein Pferd wie Don Auriello zu reiten“, gestand eine überglückliche Tinne Vilhelmson-Silfvén, die auch eine deutliche Entwicklung ihres Pferdes über die vergangenen Monate feststellte: „Er wird immer stärker, reifer, er entwickelt sich und es wird für mich immer einfacher sein volles Potential auszuschöpfen.“

Patrik Kittel und Watermill Scandic beendeten ihre Kür mit 82,525 Prozent vor Steffen Peters und Legolas auf Rang drei. Peters vielversprechender Nachfolger für sein Olympiapferd Ravel erhielt großes Lob vom neu ernannten FEI-Chefrichter Stephen Clarke, der ihn als „Weltklassepferd mit großer Zukunft“ betitelte.

Voll des Lobes war der britische O-Richter auch für Kür-Siegerin Tinne Vilhelmson-Silfvén und ihren Don Auriello: „Für mich präsentieren Tinne und ihr Pferd das, worum es in der Dressur geht“, so Clarke. „dass das Pferd bergauf sein soll, in perfekter Balance und in absoluter Harmonie mit seiner Reiterin. Das Bild, dass sie präsentiert hat, ist für mich absolut herausragend und ich denke, wir hatten großes Glück dies heute Abend miterleben zu dürfen.“

Alle Ergebnisse der World Dressage Masters-Etappe in Palm Beach sehen Sie hier.
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