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06.05.2014

Schweizer Kandidat für FEI Präsidentschaft

Trotz der überwältigenden Zustimmung, die FEI Präsidentin Prinzessin Haya jüngst im Rahmen FEI Sports Forums erhalten hat, ist ihre Wiederwahl im kommenden Dezember noch nicht fix. Denn seit Montag gibt es mit Pierre Genecand einen ersten Konkurrenten um das höchste Amt im Weltreitervervand.

Der Schweizer Pierre Genecand will am 14. Dezember für das Amt des FEI Präsidenten kandidieren. © Archiv
Der Schweizer Pierre Genecand will am 14. Dezember für das Amt des FEI Präsidenten kandidieren.
© Archiv
Dies bestätigte der Wunschkandidat des Schweizerischen Pferdesportverbandes in einem offenen Brief am Montag. Damit weicht Genecand von seinem ursprünglichen Plan ab, nur im Fall eines sicheren Abschiedes Hayas von der Spitze der FEI zu kandidieren. Danach sieht es vorerst nicht aus, denn anlässlich der außerordentlichen Generalversammlung am 29. April in Lausanne hatten die nationalen Verbände mit einer überwältigenden Mehrheit von 103 zu 3 Stimmen für eine Verlängerung der möglichen Amtszeit von zwei auf drei Legislaturperioden gestimmt, um der jordanischen Prinzessin einen Verbleib an der Spitze der FEI zu ermöglichen.

Zwar sehen Genecands Cahncen angesichts der breiten Unterstützung für Prinzessin Haya bint al Hussein derzeit nicht gerade rosig aus, nichtsdestotrotz gibt sich der Schweizer kämpferisch. „Es ist noch ein langer Weg bis zu den Wahlen. 2014 wir ein Jahr voller bedeutender Stichtage in unserem Sport.“, schreibt der Bankier in seinem offenen Brief. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ich frischen Wind in viele Bereiche der FEI bringen kann, sei es im Sport, in Wirtschaftsangelegenheiten, in der Medienförderung und nicht zu vergessen in Bezug auf das Wohlergehen des Pferdes“, ist sich Genecand sicher.

Bis zum 14. Dezember hat der Schweizer noch Zeit, die nationalen Verbände für sich zu gewinnen – dann nämlich steht in Dubai die Präsidentschaftswahl an. Die Unterstützung der Schweiz und Liechtenstein ist ihm jedenfalls schon sicher und auch die Niederländer scheinen nach ihrem Votum gegen eine dritte Amtszeit Hayas eher auf Genecands Seite.
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