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27.02.2017

Schwerer Unfall beim White Turf in St. Moritz: Pferd eingeschläfert, Reiter verletzt

Der dritte und letzte Renntag beim traditionellen Eisrennen in St. Moritz musste nach einem schweren Unfall abgebrochen werden. Bei einem Sturz kam ein Pferd zu Tode, sein Jockey wurde ins Krankenhaus geflogen.

White Turf Pferderennen Galopp Schnee © j.h.werner - fotolia.com
© j.h.werner - fotolia.com
Der Zwischenfall ereignete sich bereits im ersten Rennen des Tages. 150 Meter vor dem Ziel kam der in Führung liegende Wallach Holidayend plötzlich zu Sturz. Die beiden hinter ihm galoppierenden Pferde Zarras und Boomerang Bob konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und gingen ebenfalls zu Boden. Während Holidayend und Zarras glimpflich davonkamen, hatte der Sturz für den britischen Galopper Boomerang fatale Folgen. Er brach sich beide Vorderbeine und musste noch auf der Strecke vom Tierarzt erlöst werden. Sein Reiter George Baker wurde per Helikopter nach Chur ins Spital geflogen. Nach den ersten Untersuchungen gaben die Ärzte Entwarnung. Baker trug keine ernsthaften Verletzungen davon.

Wie eine Untersuchung des vor dem Rennen eingehend überprüften Geläufs ergab, hatte sich150 m vor dem Ziel ein Riss in der Eisdecke gebildet. Durch das ausgetretene Wasser war die Schneedecke von unten aufgeweicht, sodass die Pferde in diesem Bereich tiefer einsanken was letztlich den Sturz von Holidayend ausgelöst hatte.

Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat weitere Untersuchungen angekündigt.

Christophe Soumillon, der das Rennen auf Footprintinthesand als Erster beendet hatte, berichtete gegenüber Schweizer Medien, er habe während des Unfalls gespürt, wie das Eis unter ihm nachgegeben habe.

NZZ/ps
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