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22.02.2016

Selbstlose Retter: Pferd aus eiskaltem Bach geborgen

Dem selbstlosen Einsatz zweier Passanten ist es zu verdanken, dass ein Pferd am Samstagnachmittag seinen Sturz in den eiskalten Kehrbach bei Wiener Neustadt unbeschadet überstanden hat. Die beiden engagierten Helfer selbst blieben bei der Rettungsaktion allerdings nicht unverletzt.

Mit vereinten Kräften: Passanten und Einsatzkräfte der Feuerwehr bargen das in den Kehrbach gestürzte Pferd aus dem eiskalten Wasser. © Presseteam der Feuerwehr Wiener Neustadt
Mit vereinten Kräften: Passanten und Einsatzkräfte der Feuerwehr bargen das in den Kehrbach gestürzte Pferd aus dem eiskalten Wasser.
© Presseteam der Feuerwehr Wiener Neustadt
Gegen 14.50 Uhr wurde bei der Tierrettung in Wiener Neustadt Alarm geschlagen. Ein Pferd war nahe des Wasserwerks bei der B54 die Uferböschung hinabgerutscht und in den Kehrbach gestürzt. Das Tier konnte sich in dem eiskalten Wasser nicht mehr selbst befreien. Doch es hatte Glück im Unglück: Zwei zufällig vorbeikommende Passanten erkannten die Notlage und ergriffen sofort die Initiative. Mit Seilen sicherten sie das Tier um ein Abtreiben oder Untergehen zu verhindern.

Als die Rettungskräfte schließlich einlangten, begab sich ein Feuerwehrmann mit einem Eisrettungsanzug in den Bach, um dem Pferd zusätzliche Hilfestellung zu geben. Mit weiteren Seilen wurde das völlig erschöpfte Pferd schließlich an Land gezogen, wo es in Decken gehüllt wurde, um den unterkühlten Körper wieder aufzuwärmen. Nach kurzer Regenerationsphase konnte es bereits selbstständig aufstehen und zurück zur Koppel geführt werden.

Die beiden Passanten, die das Pferd aufgrund ihres selbstlosen Einsatzes vor Schlimmerem bewahrt haben, mussten vom Roten Kreuz versorgt werden. Sie hatten sich verletzt, als sie ohne Schutzkleidung ins eiskalte Wasser gesprungen waren. Ein 21-Jähriger wurde mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht.
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