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20.09.2011

Selbstmord in der Spanischen Hofreitschule

Nach dem politischen Tauziehen um die zukünftige Zuständigkeit zwischen Landwirtschafts- und Kulturministerium, und den abermals aufgewärmten Vorwürfen des Freundeskreises gegen die Leitung der Spanischen Hofreitschule wird das Wiener Traditionsinstitut nun von einem neuen Schlag schwer erschüttert.

Harald Bauer, langjähriger Bereiter an der Hofreitschule, hat sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in den Räumlichkeiten der Spanischen das Leben genommen. Das berichten mehrere Tageszeitungen in ihren heutigen Ausgaben.
Als Grund für den tragischen Freitod werden Überforderung und der immense Druck kolportiert, dem die Reiter des Instituts aufgrund der wirtschaftlichen Sanierung durch die aktuelle Geschäftsleitung in den vergangenen Jahren ausgesetzt seien. Damit werden die Anschuldigungen des Freundeskreises der Spanischen Hofreitschule, die erst vor wenigen Tagen in einer Pressekonferenz erneut aufgebracht worden waren, aufgenommen und medienwirksam verwertet.

Seit Juni heurigen Jahres soll sich Bauer wegen gravierender psychischer Probleme in stationärer Behandlung befunden haben. Seit Sonntag galt Bauer als abgängig, Montag in der Früh wurde er in den Spanischen Hofreitschule leblos aufgefunden. „Wir alle sind erschüttert und sehr betroffen“, so Elisabeth Gürtler, Direktorin der Hofreitschule, „eine Überforderung durch seine Tätigkeit hier können wir aber ausschließen.“
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