Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
26.08.2014

Sensationelle Bronzemedaille im Reining

Mit einer fantastischen Aufholjagd sicherte sich die österreichische Reining-Mannschaft rund um Gerold Dautzenberg die Bronzemedaille bei den WEG 2014. Hauptverantwortlich dafür war Martin Mühlstätter mit Wimpys Little Buddy, der den zweitbesten Score des Bewerbes erzielte.

Historische Bronzemedaille für Österreichs Reining-Team hinter USA und Belgien. © Kopica
Historische Bronzemedaille für Österreichs Reining-Team hinter USA und Belgien.
© Kopica
Dabei schienen nach Tag 1 die Felle für unsere Reiter schon davon zu schwimmen und Erinnerungen an Kentucky 2010 kamen auf, wo der 3. Platz nur um einen halben Punkt verpasst wurde. Aber Rudi Kronsteiner brachte mit einem souveränen Ritt auf Dr Lee Hook die rot-weiß-rote Equipe wieder zurück ins Rennen, nachdem sie zur Halbzeit nur auf Rang 7 gelegen war. Dabei war der Ritt noch gar nicht so perfekt und Kronsteiner ärgerte sich ein wenig: "Das wird sich nicht ausgehen nach vorne," stapelte er zunächst tief.
An der Haltung bei der Medaillenüberreichung durch Prinzessin Haya muss er noch üben: Martin Mühlstätter. © Kopica
An der Haltung bei der Medaillenüberreichung durch Prinzessin Haya muss er noch üben: Martin Mühlstätter.
© Kopica
Aber nach der Mittagspause kam dann der große Auftritt von Martin Mühlstätter: Mit 224,0 Punkten gab es eine Superbewertung und Österreich schob sich an den starken Australiern und Deutschland vorbei. Nun hing alles an Alexander Ritter, dem letzten Reiter des deutschen Teams, der sich bei den letzten Tests in Bombenform vorstellte.
Mühlstätter und sein Wimpys Little Buddy retteten die Medaille. © Kopica
Mühlstätter und sein Wimpys Little Buddy retteten die Medaille.
© Kopica
Im Presseraum herrschte richtige Länderkampfstimmung in diesem Match um die dritte Medaille. Auf den beiden vordersten Plätze war hingegen alles klar: Das überragende USA-Team gewann unangefochten Gold und die enorm verbesserten Belgier (sie holten sich vor 4 Jahren vor den Österreichern die Bronzene) durften über Silber jubeln. Eine Wertung von 222,0 hätte den Deutschen genügt, aber für Ritter reichte es nur zu 217,5. Damit stand die historische erste Medaille für unser Reining-Team fest und Gerold Dautzenberg durfte wirklich stolz sein auf seine vier Schützlinge, die das unmöglich Scheinende wahr machten: Martin Mühlstätter, Rudi Kronsteiner, Markus Morawitz und Tina Künstner-Mantl.
Tina Künstner-Mantl kann am Donnerstag den dritten Finalplatz für Österreich erreichen. © Kopica
Tina Künstner-Mantl kann am Donnerstag den dritten Finalplatz für Österreich erreichen.
© Kopica
Während Mühlstätter und Kronsteiner nach dem Teambewerb fix fürs Einzelfinale am Samstag qualifiziert sind, geht es für die Amazone am Donnerstag in die Qualifikation, bei der 20 Reiter um 5 Plätze rittern. Riesenjubel dann in der Halle, als FEI-Prinzessin Haya den vier Österreichern die ersten Medaillen dieser Spiele um den Hals hängte.
Platz 3 für unser Team. © Kopica
Platz 3 für unser Team.
© Kopica
Rudi Kronsteiner und Dr Lee Hook starteten die Aufholjagd. © Kopica
Rudi Kronsteiner und Dr Lee Hook starteten die Aufholjagd.
© Kopica
Teamchef Gerold Dautzenberg fiel ein Stein vom Herzen! © Kopica
Teamchef Gerold Dautzenberg fiel ein Stein vom Herzen!
© Kopica