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15.06.2012

Sensationssieg für Österreichs Children in Hagen

Die insgesamt sechs Nationenpreise des internationalen Dressur- und Springturniers Future Champions in Hagen (GER) zählen zu den Höhepunkten des renommierten Nachwuchspferdesportfestivals. Mit einer Sensationsleistung im Parcours setzten sich Lisa Schranz, Stephanie Ausch, Jessica Vonach und Johanna Sixt gegen die starke Konkurrenz durch und holten überraschend den Sieg in der Altersklasse Children.

Die junge Vorarlbergerin Jessica Vonach sorgte mit drei fehlerfreien Runden im Sattel ihrer Stute Linara für das beste Ergebnis im rot-weiß-roten Children-Team. © Fotoagentur Dill
Die junge Vorarlbergerin Jessica Vonach sorgte mit drei fehlerfreien Runden im Sattel ihrer Stute Linara für das beste Ergebnis im rot-weiß-roten Children-Team.
© Fotoagentur Dill
Die Future Champions am Hof Kasselmann in Hagen a. T. (GER) gelten als Aachen der Jugend. Jedes Jahr trifft sich hier die  Nachwuchselite aus ganz Europa um sich im Dressurviereck oder im Springstadion zu messen. Nicht weniger als 27 Nationen sind in Hagen am Start.

Schon in den vergangenen Tagen präsentierten sich die österreichischen Jung-Amazonen Lisa Schranz mit V.I.P., Stephanie Ausch auf Wendy, Jessica Vonach mit Lindra und Johanna Sixt mit Lilifee in Topform. Dass dieses Team aber dann bei einem der größten Nationenpreise eine derartige Nervenstärke beweisen und in souveräner Manier den Sieg holen würde, das sorgte für große Augen bei der internationalen Konkurrenz. „Eine ausgezeichnete Leistung, die sich mehr wie sehen lassen kann“, bringt es Thomas Istinger, Spring-Referent des Österreichischen Pferdesportverbands auf den Punkt.

Mit insgesamt acht Fehlerpunkten nach zwei Runden kam es zum alles entscheidenden Stechen zwischen den beiden Equipen aus Deutschland und Österreich. Die Pferd-Reiter-Paare beider Nationen bewiesen echte Nervenstärke, sechs Paarungen blieben im Stechparcours über 1,20 Meter fehlerfrei, doch dann stürzte der Deutsche Philipp Schulze Topphoff wodurch Österreichs Schlussreiterin, Johanna Sixt, gar nicht mehr in den Parcour  einreiten musste. Damit hieß es Sieg für Rot-weiß-rot und Platz zwei für Deutschland!

Auch in der Einzelwertung konnte sich ein Österreicher ganz vorne in der Ergebnisliste eintragen. Christoph Aschenbrenner blieb im Sattel seines Perigore mit null Fehlern und einer Zeit von 72,36 Sekunden deutlich vor der Konkurrenz.

Nationenpreis Children

1. Österreich (Lisa Schranz, Stephanie Ausch, Jessica Vonach und Johanna Sixt) - 0/100,91
2. Deutschland (Marina Röhring, Tim Birckenstaed, Philipp Schulze Topphoff, Teike Carstensen) – 0/106,76
3. Frankreich – 16FP

Nationenpreis Children - Einzelwertung

1. Christopher Aschenbrenner (AUT) - Perigore 2 - 0.00/72.36       
2. Amke Bekhuis (NED) - Diva - 0.00/77.14       
3. Victoire Echelard (FRA) - Querif Hoy - 0.00/81.20       
4. Hannah Smyth (IRL) - Heman - 4.00/73.30       
5. Tania Moody (ESP) - Nicky D Artemis - 4.00/76.24       
6. Justine Nicolas (FRA) - Nabu Chambertin - 4.00/76.37       
7. Katharina Biber (AUT) -  Andaggio - 4.00/78.24       
8. Julius Reinacher (GER) - Home Boy 3 - 8.00/74.57       
9. Ann-Kathrin Hergeth (AUT) - Transpofix Surprise - 8.00/80.72