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07.02.2016

Servus in Göteborg: Max Kühner fix für Weltcupfinale der Springreiter qualifiziert

18 Jahre nach Hugo Simon und Anton Martin Bauer findet dank Max Kühner heuer endlich wieder ein Weltcupfinale der Springreiter mit österreichischer Beteiligung statt.

Geschafft: Max Kühner wird mit seinen beiden Pferden Electric Touch und Chardonnay (Bild) unter rot-weiß-roter Flagge beim Weltcupfinale der Springreiter in Göteborg antreten. © Tomas Holcbecher
Geschafft: Max Kühner wird mit seinen beiden Pferden Electric Touch und Chardonnay (Bild) unter rot-weiß-roter Flagge beim Weltcupfinale der Springreiter in Göteborg antreten.
© Tomas Holcbecher
Kühner blieb auf der letzten Weltcupetappe in Bordeaux zwar punktelos, doch die 37 bislang gesammelten Zähler reichten für die Qualifikation unter den Top-18 der Westeuropaliga.

„Wir sind natürlich alle super happy über das Erreichen des Weltcupfinales“, sagt Max Kühner, der sich nach elf Weltcup-Etappen als Vierzehnter der Westeuropaliga souverän fürs Finale in Schweden qualifizierte und Größen wie Olympiasieger und Titelverteidiger Steve Guerdat, Scott Brash, Ben Maher, Ludger Beerbaum, Rolf-Göran Bengtsson hinter sich ließ.

Mit der Teilnahme am Finale in Göteborg (23.-28.3.) allein will sich der 42-Jährige allerdings nicht zufrieden geben. Eine gute Platzierung im internationalen Spitzenfeld ist das erklärte Ziel. „Nach den vier Punkten in Zürich war klar, dass die Qualifikation geschafft ist. Jetzt wollen wir natürlich auch im Finale möglichst gut abschneiden.“ Dieses Vorhaben ermöglichen sollen Electric Touch und Chardonnay, beide Pferde haben sich in dieser Saison schon mehrfach bewiesen.  Zuletzt hatte die neunjährige Zangersheide-Stute Electric Touch von Untouchable mit einem ersten und einen zweiten Platz beim CSIW-5* in Zurüch für Furore gesorgt. Ihr Stallkollege Chardonnay gilt aktuell als eines der Top-Talente im internationalen Springzirkus. Der ebenfalls neunjährige Schimmelhengst war in Stuttgart und Verona als jüngstes Pferd des Weltcups mit den Plätzen 7 und 9 zweimal unter die Top-Ten gesprungen.

Auf den Spuren von Hugo Simon

Dass Österreich im Weltcupfinale der Springreiter vertreten war, ist lange her. In der 37-jährigen Geschichte des Weltcups haben sich abgesehen von Max Kühner lediglich drei Österreicher für den großen Showdown qualifizieren können: Hugo Simon (mit drei Finalsiegen, einem zweiten Platz und zwei dritten Österreichs erfolgsreichster Weltcupreiter), Thomas Frühmann (zehn Teilnahmen, ein Sieg) und Anton Martin Bauer. Der letzte Gessamtsieg aus österreichischer Sicht liegt bereits 19 Jahre zurück. Verantwortlich dafür zeichneten Hugo Simon und sein legendärer E.T. FRH. Ort des Geschehens war übrigens Göteborg. Ein gutes Omen für Max Kühner?
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