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20.10.2014

Sir Sansibar für 300.000 Euro nach Österreich

Und noch ein teures Pferd aus deutscher Zucht hat seinen neuen Wirkungskreis in Österreich gefunden. Diesmal ist es der Siegerhengst der diesjährigen Trakehner Körung und gleichzeitig Preisspitze des Hengstmarktes in Neumünster, der für stattliche 300.000 Euro ins Feldkirchener Gestüt unter den Birken wechselt.

Der Siegerhengst des Trakehner Hengstmarktes 2014, Sir Sansibar von Millennium, wurde für 300.000 Euro nach Österreich verkauft. © Stefan Lafrentz
Der Siegerhengst des Trakehner Hengstmarktes 2014, Sir Sansibar von Millennium, wurde für 300.000 Euro nach Österreich verkauft.
© Stefan Lafrentz
Sir Sansibar von Millennium aus der Susaya von Cadeau war zuvor zum Siegerhengst des 52. Trakehner Hengstmarktes gekürt worden. „Erhaben und jeder Zeit souverän, mit hervorragendem Ausdruck, schwungvollem Bewegungsablauf und immer im Bergauf“, attestierte der Vorsitzende der Körkommission und Zuchtleiter des Trakehner Verbandes, Lars Gehrmann, dem diesjährigen Siegerhengst. „Er zeigt sich stets taktbeflissen, schnurgerade und patent im Freispringen und hat in Susuya Schleswig-Holsteins Siegerstute als Mutter.“ Sansibar stammt aus der Zucht des Gestütes Hohenschmark, das heuer mit Zikade bereits die Bundeschampioness der vierjährigen Reitpferde in Warendorf gestellt hatte.

Bevor es für Sansibar in sein neues zu Hause auf dem Gestüt unter den Birken geht, wird der schicke Schwarzbraune allerdings noch etwas in Deutschland bleiben und eine Box auf der Hengststation Galmbacher in Umpfenbach beziehen. Dort steht erstmal das Thema Vorbereitung auf die Hengstleistungsprüfung auf dem Programm bevor es auf die Anlage seiner neuen Besitzerin Eva-Maria Aufrecht in Feldkirchen (OÖ) geht, die mit Gorbatschow bereits einen gekörten Trakehner Hengst im Stall stehen hat.