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01.07.2013

Skelton und Big Star holen den Großen Preis von Aachen

In Aachen zu gewinnen scheint für Nick Skelton kein großes Problem zu sein. Bereits zum vierten Mal in seiner Karriere verließ der Brite die Aachener Soers mit einem Grand-Prix-Sieg und ordentlich Preisgeld in der Tasche.

Auf dem Weg zum Sieg im Grand Prix von Aachen: Nick Skelton und Big Star © CHIO Aachen
Auf dem Weg zum Sieg im Grand Prix von Aachen: Nick Skelton und Big Star
© CHIO Aachen
„In Aachen zu gewinnen – vor diesem tollen Publikum - ist das Beste überhaupt“, gab sich Skelton im anschließenden Siegerinterview euphorisch. Bereits 1982, 1987 und 1988 konnte der britische Altmeister auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Soers gewinnen. Am gestrigen Sonntag war es nun ein viertes Mal so weit, Nick Skelton und Big Star holten vor 40.000 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Stadion erneut die Aachener Grand-Prix-Krone.

Nur drei Paare des illustren, mit internationalen Top-Stars nur so gespickten Feldes, blieben in beiden Umläufen ohne Fehler, doch sowohl die junge Schweizerin Janika Sprunger mit Palloubet d’Halong als auch Patrice Delaveau (FRA) im Sattel von Orient Express mussten im entscheidenden Stechen einen Abwurf an der zweifachen Kombination hinnehmen.

Als zweiter Starter in der Finalrunde ging Nick Skelton seine Runde mit kalkulierten Risiko an, drückte nicht so sehr aufs Tempo wie seine Konkurrenten und dirigierte sein Olympiapferd Big Star mit viel Übersicht durch den anspruchsvollen Parcours. Diese Taktik ging auf, das Paar blieb mit 56,41 Sekunden zwar deutlich über der Zeit von Janika Sprunger (4/53,48) und Patrice Delaveau (4/53,75), dafür aber fehlerfrei.

Neben dem prestigeträchtigen Sieg durfte sich der 55-jährige Routinier über die unglaubliche Summe von 330.000 Euro Preisgeld freuen und hat nun obendrein noch die Möglichkeit auf den heuer erstmals veranstalteten Rolex Grand Slam. Denn nur wer den CHIO Aachen, das CSIO Spruce Meadows Masters und den CHI Genf hintereinander gewinnt, holt den Grand Slam – und damit die Kleinigkeit von einer Million Euro Bonus zusätzlich zum Preisgeld. „Natürlich wird es nicht leicht werden, den Rolex Grand Slam zu gewinnen und bei den drei hochkarätigen Turnieren in Aachen, Calgary und Genf hintereinander zu siegen. Aber wer weiß – vielleicht kann ich ja den Schwung von Aachen mit nach Kanada nehmen“, ließ Skelton vermelden.

Die zweitplatzierte Janika Sprunger konnte sich trotz des knapp verpassten Sieges mit 200.000 Euro Preisgeld trösten, für Patrice Delaveau auf Rang drei gab es immerhin noch 150.000 Euro.

Die Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.
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