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18.02.2015

Spannendes Voltigier-Finale in Graz erwartet

Morgen fällt der Startschuss zum viertägigen Fest der Pferde in Graz. Während ReiterInnen, Pferde und einige Hindernisse noch auf der Reise sind, luden die Veranstalter am heutigen Mittwoch zur Pressekonferenz. Für reichlich Spannung sorgt bereits im Vorfeld das Weltcupfinale der Voltigierer.

Werden nach einem Kreuzbandriss bei Evelyn Freund beim Weltcupfinale fehlen: Österreichs aktuell Weltcupführende im Pas-de-deux, Evelyn Freund und Stefanie Millinger © Daniel Kaiser
Werden nach einem Kreuzbandriss bei Evelyn Freund beim Weltcupfinale fehlen: Österreichs aktuell Weltcupführende im Pas-de-deux, Evelyn Freund und Stefanie Millinger
© Daniel Kaiser
180 ReiterInnen aus 18 Nationen mit 300 Pferden kommen heuer zum Fest der Pferde nach Graz. „Die Steiermark ist das Bundesland mit der größten Pferdedichte und deshalb brauchen wir hier eine derartige Veranstaltung“, erklärt Armin Egger, Messe-CEO und damit Hausherr der Veranstaltung. Neben Dressurbewerben auf Vier-Stern-Niveau, der ersten Etappe des European Youngsters Cups 2015 und dem Auftakt der diesjährigen Mevisto High Fly Tour sind es aber vor allem zwei Programmpunkte, die für große Medien- und Zuschauerresonanz sorgen sollen: Das Voltigier-Weltcupfinale und der Gaston Glock's Grand Prix Graz am Sonntag.

„Wir haben mit der Premiere im vergangenen Jahr einen guten Start gehabt was die Besucherzahlen angeht. Wir waren Samstag und Sonntag ausverkauft und haben an dem Wochenende rund 12.000 Besucher gehabt“, erinnert sich Veranstalter Josef Göllner. „Das wollen wir heuer noch toppen und haben uns dafür neue Programmpunkte einfallen lassen.“ Einer dieser Punkte ist der Gaston Glock's Grand Prix Graz. Das Springen in Graz ist der Auftakt der Gaston Glock's Grand Prix-Reihe, die im Dezember bei den Amadeus Horse Indoors in Salzburg sein Finale finden wird. „Neben der hohen Dotation, die man den Reitern bieten kann, ist auch das Flair von Glock ein ganz besonderes. Dieser Grand Prix ist eine große Aufwertung der Veranstaltung“, so Göllner. Ein weiteres Highlight soll der Bewerb „Steiermark gegen den Rest der Welt“ werden. Die jeweils vier besten Reiter aus der kleinen und großen Amateurtour werden in einem parallelen Knock-out-Springen gegen die acht besten internationalen ReiterInnen antreten.

Aber auch Dressurfans sollen auf ihre Kosten kommen. Neben der nationalen Crème de la Crème der österreichischen Dressurszene reisen auch internationale Top-Paare zur Vier-Stern-Dressurprüfung an. Zudem warten die Veranstalter mit Messeständen sowie einem bunten Showprogramm inklusive Driving-Challenge und Haflinger-Springquadrille auf.

Der aus Veranstaltersicht wohl wichtigste Programmpunkt ist allerdings das Voltigierweltcupfinale. „Das ist eine große Ehre als Veranstalter, wenn man das zugesagt bekommt. Wir sind sehr stolz darauf“, sagt Göllner.

Verwirrung um Longenführerin

Die Begeisterung über das Weltcupfinale auf heimischem Boden ist auch bei Voltigier-Organisatorin Brigitte Biberger groß: „Österreich ist seit vielen Jahren Weltspitze im Voltigieren und nun auch das Finale hier austragen zu dürfen ist natürlich spitze.“

Die Vorfreude wird allerdings durch Absagen und einem Pferdewechsel in letzter Minute getrübt. Nachdem sich Evelyn Freund vor einer Woche einen Kreuzbandriss zuzog, müssen sie und ihre Pas-de-deux-Partnerin Stefanie Millinger zwangsläufig pausieren. Ebenfalls nicht am Start sind Theresa Thiel und Stefan Csandl. Den beiden durchkreuzten berufliche Verpflichtungen die Teilnahme in Graz, wie Biberger verriet. Dem nicht genug muss das letzte verbliebene österreichischen Pas-de-deux-Paar Jasmin Lindner und Lukas Wacha auf ihren vierbeinigen Partner Bram und Longenführer Klaus Haidacher verzichten. Letzterer fällt wegen dringender beruflicher Verpflichtungen aus. Sie werden nun auf einem Ersatzpferd, dem Weltcup erprobten Ramazotti, der zurzeit in Graz stationiert ist, antreten. Noch am Vormittag hieß es auf der Pressekonferenz, dass Longenführerin Elke Schelp-Lensing aus Norddeutschland anreise. Am späten Nachmittag ruderten die Verantwortlichen allerdings zurück: Der Posten des Longenführers würde doch noch nicht feststehen. Laut Organisatorin Biberger stehen noch mehrere Longenführer zur Auswahl – die Entscheidung, wer schlussendlich stellvertretend für das Erfolgsduo Bram/Haidacher in der Mitte des Zirkels stehen wird, soll bis Donnerstagmittag fallen. Es wird spannend zu sehen, ob die Titelverteidiger Lindner und Wacha auch mit einem anderen Pferd überzeugen können.

Bei der den Weltcup anführenden Lisa Wild läuft indes alles nach Plan. Sie hat die beiden vergangenen Turniere in München und Salzburg gewonnen und kommt als klare Favoritin nach Graz. „Lisa ist top motiviert, sie ist top fit und die Zeichen für den Gesamtsieg stehen ganz gut“, schätzt Trainerin Brigitte Biberger die Form der 19–Jährigen ein. Wild selbst fehlte bei der Pressekonferenz – die Schulbank drücken war vorerst noch angesagt.

Weitere Informationen gibt's unter www.festderpferde-graz.at.
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