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03.11.2015

Sportlerwahl 2015: Pferdesportler sensationell

Auch wenn die Alpinen Skifahrer bei der diesjährigen Galanacht des Sports in Wien die großen Abräumer waren: die Pferdesportler haben sich bei der Sportlerwahl 2015 grandios geschlagen.

Voltigier-Erfolgsduo Lukas Wacha und Jasmin Lindner erzielten bei der Sportlerwahl 2015 mit Platz sieben bei den Mannschaften eine sensationelle Platzierung. © FEI - im|press|ions - Pascal Duran/Daniel Kaiser
Voltigier-Erfolgsduo Lukas Wacha und Jasmin Lindner erzielten bei der Sportlerwahl 2015 mit Platz sieben bei den Mannschaften eine sensationelle Platzierung.
© FEI - im|press|ions - Pascal Duran/Daniel Kaiser
Auch wenn’s noch nicht für ganz vorne gereicht hat, wie bei Dressurstar Charlotte Dujardin, die 2014 in Großbritannien zur Sportlerin des Jahres gekürt wurde: Österreichs PferdesportlerInnen haben sich bei der diesjährigen Sportlerwahl hervorragend geschlagen.

Pepo Puch hatte die Hand immerhin schon ganz nah am Sieg. Der dreifache Europameister, Vize-Weltmeister und Paralympics-Goldmedaillengewinner schaffte nach seinem dritten EM-Titel in Folge in der Kategorie „Behindertensportler 2015“ den Sprung unter die Top 3 und krönte damit seine super Saison mit einem weiteren Highlight.

Einen kometenhaften Aufstieg bei den Mannschaften legte das Voltigier-Pas-de-Deux Lukas Wacha und Jasmin Lindner hin. Im Vorjahr hatte man mit Platz 15 bereits die beste Pferdesport-Platzierung geholt, diesmal sorgten 62 Punkte (und viermal Platz eins) dafür, dass das Duo einen gewaltigen Sprung nach vorne machte und sich knapp hinter Österreichs Skispringerteam mitten in den Top Ten auf Rang sieben platzieren konnte. Nach EM-Gold in Aachen und dem Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich eine weitere hochkarätige Auszeichnung für das Erfolgsgespann aus Tirol!

Überhaupt waren die Voltis aus pferdesportlicher Sicht wieder einmal die Abräumer, denn auch in der  Kategorie „Sportlerin des Jahres“ ging die Top-Platzierung an einen Schützling von Bundesreferent Manfred Rebel, nämlich Lisa Wild. Die Salzburgerin hatte im Herbst 2014 nach langer Verletzungspause ein fulminantes Comeback gefeiert. Der Weltcuptitel bei den Damen und Bronze bei den Europameisterschaften in Aachen waren der Lohn für einen langen, mühevollen weg zurück an die internationael Spitze. Zum drüberstreuen gab's für die 20-Jährige nun also auch noch einen starken 16. Platz bei der Sportlerwahl, zweimal wurde Wild für ihre Leistungen sogar auf Platz eins gevotet.

Die Wahl zum Sportler des Jahres gibt es in Österreich bereits seit 1949. Die Preisträger in den Kategorien Sportler, Sportlerin, Mannschaft, Sportler und Sportlerin mit Behinderung sowie Special Olympics werden von der Vereinigung der österreichischen Sportjournalisten  in geheimer Wahl bestimmt. Für den ersten Platz werden sechs Punkte vergeben, vier für den 2. Platz, drei für den 3., 2 für den 4. und einer für den 5. Platz
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