Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
25.10.2017

Sprung frei für Österreichs angehende Parcoursstars

Am 26. Oktober werden in der großen Veranstaltungshalle des Pferdezentrums Stadl-Paura wieder große Sprünge gemacht. 44 Ponys und Pferde zwischen zwei und vier Jahren wetteifern am Nationalfeiertag um den Titel „Österreichischer Freispringchampion“.

Vorjahressiegerin der Klasse der dreijährigen österreichischen Warmblutpferde: Galaxy PZW von Alibi/Fire van de Heffinck aus der Zucht von Andreas Wessely (Horitschon) © TEAM MYRTILL
Vorjahressiegerin der Klasse der dreijährigen österreichischen Warmblutpferde: Galaxy PZW von Alibi/Fire van de Heffinck aus der Zucht von Andreas Wessely (Horitschon)
© TEAM MYRTILL
Bereits zum 15. Mal werden heuer am Nationalfeiertag die Schärpen für Österreichis beste Nachwuchsspringpferde in den Altersklassen zwei-, drei- und vierjährig vergeben. Gestartet wird um 9 Uhr mit den Haflingern und Reitponys, ab 10.30 Uhr wird es für die Warmblutpferde ernst.

Seit der Erstaustragung haben knapp 700 Pferden an der Veranstaltung teilgenommen, die im Laufe der Jahre beachtliche Talente wie Juvina (USA), Lisone (USA), Contendro’s Girl (USA) oder Ben Hardy (D) hervorgebracht hat. Das größte Lot gab es im Vorjahr mit über 60 Pferden. Ganz so viele werden es diesmal nicht sein, doch die Pedigrees können sich sehen lassen. Die Starterlisten führen Nachkommen namhafter Springpferdevererber wie Coupe de Coeur, Cornet Obolensky, Cassini und Contender sowie hocherfolgreiche Sporthengste wie Nick Skeltons amtierenden Olympiasieger Big Star, Markus Ehnings Comme il faut oder Ludger Beerbaums Chaman. Insgesamt werden 44 Pferde und Ponys erwartet, darunter fünf Halfinger, ein Reitpony sowie neun vierjährige Österreichische Warmblutpferde und acht Dreijährige. Die größte Gruppe stellt die Abteilung der Zweijährigen Pferde. Hier sind nicht weniger als 21 angehende Springtalente genannt.

Wer unter ihnen die besten hinsichtlich Manier, Technik, Übersicht und Vermögen sind, werden heuer Jürgen Strauss, Ausbildungsleiter im deutschen Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger, sowie der Salzburger Profi-Springreiter Stefan Eder beurteilen.

Eigene Abteilung für ausländisch gebrannte Pferde

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden neben den A-Pferden auch diesmal wieder ausländisch gebrannte Pferde österreichischer Züchter startberechtigt sein – in einer eigenen Abteilung. „Wir haben uns dazu entschieden, weil wir alle heimischen Züchter ansprechen wollen – auch diejenigen, die noch nicht oder nicht mehr österreichisch brennen“, erklärt Wolfang Stürzlinger, zusammen mit Christian Großholzner seit Jahren Initiator des Freispringchampionats. Auf diese Weise wolle man zum einen möglichst viele Beschicker ansprechen, zum anderen aber auch den ein oder anderen für die österreichische Zucht gewinnen bzw. zurückgewinnen.

ps