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20.04.2014

Stadl-Paura: Ahorner und Valenta überraschen in den Nachwuchstouren

Mit einer brüderlichen 2:2 Siegesteilung endete der Ostersamstag beim traditionellen Drei-Sterne-CDI in Stadl-Paura zwischen Deutschland und Gastgeber Österreich. Für die beiden Heimsiege sorgten Oliver Valenta bei den Jungen Reitern und Nicola Louise Ahorner im Kürfinale der Junioren.

Holten überraschend den Sieg im Kürfinale der Junioren: Nicola Louise Ahorner und Robbespiere © Fotoagentur Dill
Holten überraschend den Sieg im Kürfinale der Junioren: Nicola Louise Ahorner und Robbespiere
© Fotoagentur Dill
In der Junioren-Tour hatte Österreich bereits von Anfang an die Nase vorne. Doch im abschließenden Kürbewerb war es nicht die bis dahin so souveräne Diana Porsche, die den Sieg für Österreich heimritt, sondern Nicola Louise Ahorner. Als letzte Starterin gelang der Wienerin zu kultigen Abba-Klängen ein starker Ritt, mit dem sie die bis dahin in Führung gelegene Dänin Laura Hviid (73,042) noch in allerletzter Sekunde abfing. 73,833 Prozent bedeuteten den klaren Sieg und einen weiteren Riesenerfolg für die erst 14-jährige Schülerin von Alois Goldberger, die schon vor zwei Wochen beim internationalen Dressurturnier in Caselle di Sommacampagna als Gewinnerin der Musikkür hervorgegangen war.

Als starker Partner an ihrer Seite glänze der elfjährige Rohdiamant-Sohn Robbespiere, den es heuer als Geburtstagsgeschenk gab. „Robby ist seit letztem Jahr schon in unserem Besitz gewesen und war eigentlich für meine Mama gedacht. Ich durfte mit ihm die vergangenen Österreichischen Meisterschaften bestreiten, wo ich den Titel in der Jugend gewinnen konnte. Im Jänner - ich konnte es zuerst gar nicht glauben – hat ihn mir dann meine Mutter geschenkt“, erzählte die frischgebackene Siegerin voller Stolz, die mit dem Oldenburgerwallach immer besser zusammenwächst.

Rang drei war für die Niederlande reserviert - Marjan Hooge und Fulltime kamen mit 72,708 vom Platz und durften sich über einen Stockerlplatz freuen. Gelungene Runden zeigten auch Kristina Sober und Florentina-Gisi Lorenz, die sich mit ihren Runden auf den sechsten und achten Platz einreihten, gefolgt von Victoria Wurzinger und Valerie Pitkowitz auf Rang zehn bzw. vierzehn. für die zweifache Siegerin Diana Porsche wollte es an diesem Tag allerdings so gar nicht laufen. Nach einer verpatzten Galopp-Tour war am Ende nicht mehr als Platz 16. drin (65,083). Schade!

3,2,1 - Oliver Valenta im Siegescountdown

Jeden Tag ein Stückchen besser – das war die Devise von Oliver Valenta und Valenta’s Rivel. Nach Platz drei im Eröffnungsbewerb und Platz zwei am Freitag galt es für das Niederösterreicher-Duo am Samstag schließlich noch das Siegespodest zu erklimmen. eine Übung, die gelang. Mit Höhepunkten in den astrein gesprungenen Serienwechsel auf gebogener Linie und der wunderbar losgelassenen Schritt-Tour gab es für die Konkurrenz kein Vorbeikommen. Das sahen auch die Richter so, die das Paar unisono auf Platz eins werteten und mit 73,150 Prozent beachten. Hinter Kevin Herold (GER) mit Popeter auf Rang zwei (71,400) und Michala Mejlgaard Jensen (DEN) mit Uno IV auf Platz drei (70,950) platzierte sich bereits das nächste Mitglied der Familie Valenta: Karoline Valenta und Diego verpassten mit 70,825 Prozent nur ganz knapp einen Stockerlplatz.

Und noch drei weitere Österreicherinnen schafften den Sprung in die Liste der Platzierten: Franziska Fries wurde Neunte,  Florentina-Gisi Lorenz Dreizehnte und Alina Larissa Djaber Ansari Achtzehnte.
Nach Platz drei und zwei in den Vorbewerben der Jungen Reiter gab"s für Oliver Valenta und Valenta"s Rivel auch noch einen Sieg. © Fotoagentur Dill
Nach Platz drei und zwei in den Vorbewerben der Jungen Reiter gab"s für Oliver Valenta und Valenta"s Rivel auch noch einen Sieg.
© Fotoagentur Dill

Celine König bleibt die Pony-Queen

Bei den Ponys blieb alles beim Alten: Die zuvor zweimal siegreiche Celine König gab auch in der dritten Prüfung des Turniers die Zügel nicht aus der Hand. Im Sattel ihres Daddy´s Daydream brachte es die 15-jährige auf beachtliche 77,042 Prozent. Dagegen hatten weder die Dänin Nikoline Ulrich (73,292) noch Liselott Marie Linsenhoff (72,625) eine Chance.

Beste Österreicherin wurde einmal mehr Nicola Louise Ahorner auf Dynasty, die sich gegenüber den vorangegangenen Prüfungen deutlich steigern konnte und die Kür auf Rang sieben (69,583) beendete. Dahinter platzierten sich Alessa-Louisa Djaber Ansari auf dem 14. Platz, Victoria Wurzinger auf Rang 16 und Kathrin Brugger auf 17.

Deutschland mit Fünffachsieg im Grand Prix

Als letzter Programmpunkt des Tages stand der erste Teilbewerb der Allgemeinen Klasse auf dem Programm. Im Grand Prix der A Tour, der Qualifikationsprüfung für den Grand Prix Special am Sonntag, gingen 25 Pferd-Reiter-Paare aus zehn Nationen an den Start. Der Blick auf die Top-Platzierten könnte aber ebenso gut vermuten lassen, dass es sich hierbei um einen rein deutsche Angelegenheit gehandelt habe, denn die ersten fünf Plätze gingen allesamt an Reiter aus der Bundesrepublik.

Die beste Runde zeigte Thomas Wagner. Der 32-Jährige brachte es mit seinem Oklund-Sohn Very Keen auf 71,320 Prozent, nur wenige Zehntel dahinter sicherte sich seine Landsfrau Sanneke Rothenberger auf Favourit, der zuvor unter der Schwedin Tinne Vilhelmson Silfven seine Erfolge gefeiert hatte, Rang zwei mit exakt 71 Prozent. Graz-Sieger Matthias Kempkes ritt mit Riccoletto auf Rang drei (70,480).

Als bester Nicht-Deutscher durfte sich Nikolaus Erdmann über Rang sechs freuen. Für den Kärntner und seinen Fuchswallach Lamborghini gab es 66,940 Prozent.

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