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26.10.2012

Stars und Sterne auf Österreichs Turnieren

Das Jahr und damit auch die Turniersaison neigen sich dem Ende zu, aber zum Ausklang wird noch ein wahres Feuerwerk an reich besternten Turnieren gezündet.

Die Fünf-Sterne-Premiere auf dem Wiener Rathausplatz war der spektakuläre Auftakt zu einem Turnier-Herbst der Superlative. © Sportfot/GCT
Die Fünf-Sterne-Premiere auf dem Wiener Rathausplatz war der spektakuläre Auftakt zu einem Turnier-Herbst der Superlative.
© Sportfot/GCT
Den Anfang machte das Vienna Masters auf dem Wiener Rathausplatz, eine Premiere mit fünf Sternen, deren Gelingen lange in Frage stand, die aber letztlich mit Bravour über die spektakuläre Bühne gebracht wurde. Der Rahmen war klein, geradezu intim, die Kulisse großartig, der Sport hochkarätig, und im kommenden Jahr wird man – um wertvolle Erfahrungen reicher – erneut zum stimmungsvollen Springturnier unter freiem Himmel zwischen Burgtheater und Rathaus laden.

Weiter geht’s im November mit dem Wiener Pferdefest, das heuer Zuwachs in Sachen Sterne zu bieten hat – fünf an der Zahl werden das Springturnier und vier das Dressurturnier in der Stadthalle zieren, womit Österreich sein erstes Fünf-Sterne-Springturnier in der Halle erlebt. Ebenfalls eine Fünf-Sterne-Premiere feiern die Pappas Amadeus Horse Indoors im Dezember, diesmal sind es die DressurreiterInnen, die vom Upgrade profitieren. Vorschauen auf die beiden sternreichen Events finden Sie im aktuellen Heft.

Stein-, nicht sternreich, muss man sein, will man ganz vorne mit dabei sein im großen Sport. So denken viele, und die Summen, die für manchen Pferdekauf kolportiert werden, scheinen diese Ansicht zu bestätigen. Dass allerdings das Millionen teure Pferd noch lange keinen Erfolg garantiert, wurde erst unlängst wieder eindrucksvoll bewiesen. Ernst Kopica hat anlässlich des Vienna Masters beim aktuellen Olympiasieger im Springreiten, Steve Guerdat, nachgefragt, wie er denn zu seinen Pferden käme. Guerdats Antwort: „Man braucht nicht unbedingt Millionen auszugeben, denn auch teure Pferde machen Fehler, sind verletzt und auch manchmal schlecht drauf. Viel wichtiger ist es, ein Pferd zu finden, mit dem es Freude und Spaß macht zu arbeiten.“ Haben wir uns das nicht auch schon oft gedacht? Und gilt das nicht genauso für jede Freizeitreiterin und jeden Freizeitreiter? Das gesamte Interview mit dem sympathischen Schweizer finden Sie übrigens auf Seite 60. Und noch etwas hat er gesagt, was wir jederzeit unterschreiben würden: „Der große Erfolg gelingt nur mit Arbeit, Geduld und Liebe zum Pferd.“
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