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20.05.2015

Stefan Csandl Zweiter in Bern

Beim ersten internationalen Voltigierturnier in der Schweiz nach zehnjähriger Pause war ein Österreicher ganz vorne mit dabei: Stefan Csandl (27) vom Reitstall St. Gabriel Gerasdorf turnte bei den 3*-Herren auf Platz zwei.

Stefan Csandl durfte sich beim CVIO in Bern (SUI) über Platz zwei freuen. © Daniel Kaiser
Stefan Csandl durfte sich beim CVIO in Bern (SUI) über Platz zwei freuen.
© Daniel Kaiser
Nach der Pflicht lag der Niederösterreicher auf Rang zwei und katapultierte sich mit dem zweitbesten Technikprogramm an die Spitze des Feldes. Am Finaltag musste Csandl nach der abschließenden Kür lediglich Daniel Kaiser an sich vorbeiziehen lassen. 7,911 Punkte verbuchte der Deutsche, Csandl kam auf 7,826. Sein Trainingspartner und Lokalmatador Lukas Heppler, der Csandl das Pferd Waimar CH zur Verfügung stellte, beendete das Heimturnier auf Rang drei (7,745). „Ich fühle mich auf Waimar unglaublich wohl. Wenn ich auf ihn springe ist es immer, als käme ich nach Hause“, gab Csandl zu Protokoll, der in dieser Saison bei weiteren Höhepunkten eventuell erneut auf das Schweizer Sportpferd zurückgreifen kann und wird.

Dass es am Ende bei den Herren keiner der stark eingeschätzten Franzosen von Bundestrainer Davy Delaire auf das Treppchen schaffte, war eine der größten Überraschungen des Turniers. Vincent Haennel hatte sich anfänglich mit der Pflicht deutlich an die Spitze des Feldes gesetzt, rutschte nach Technikprogramm und Kür aber auf Platz vier ab. Sein Landsmann Clément Taillez rangierte sogar nur auf Platz sechs und lag damit hinter dem Tschechen Lukas Klouda. Der frisch gewählte FEI-Athletenvertreter der Voltigierer war kurz vor dem CVI in Bern im Übrigen noch auf Stippvisite in Lausanne in der Zentrale des Weltverbandes FEI unterwegs, diskutierte dort die zukünftigen Entwicklungen des Voltigiersports — und begeisterte einige FEI-Vertreter spontan zum Ausflug nach Bern, unter anderem Richard Johnson. „Die Stimmung ist atemberaubend, die Fans leben ihre Begeisterung. Es ist wirklich ein fantastisches Event“, attestierte der Chef der FEI-Unternehmens-Kommunikation.

Bei den Damen überzeugte einmal mehr die Schweizerin Simone Jäiser. Im Wettbewerb der Teams siegten die amtierenden Vize-Weltmeister aus Lütisburg. Die Schweizer bezwangen dabei in sanften Grautönen gekleidet mit ihrer internationalen Kürpremiere zum Thema „Schwanensee“ – ausgearbeitet gemeinsam mit dem Bremerhavener Choreograf Michael Gnad – die Franzosen vom Team „Ecuries de la Cigogne“. Die wiederum hatten eine Woche zuvor die Weltmeister aus Neuss-Grimlinghausen geschlagen. Damit lieferten sich drei Top-Teams bereits einen (teils) indirekten Schlagabtausch. Lediglich die Österreicher vom RC Wildegg haben sich in diesem Jahr international noch nicht gezeigt

Erfolgreicher Neubeginn

Zehn Jahre lang war es mächtig ruhig im internationalen Turniersport in der Schweiz gewesen. Auf Initiative des Organisations-Teams um Lukas Heppler und Gabie Laffer und Dank der Unterstützung zahlreicher freiwillige Helfern und der „Interhorse Schweiz AG“ als starkem Partner und Hauptsponsor, gelang mit dem „CVI Switzerland“ die erfolgreiche Neuauflage eines Concours de Voltige International (CVI) im Nationalen Pferdezentrum (NPZ) Bern, das mit 300 Aktiven aus zehn Nationen sehr gut besucht war. 2016 soll es eine Fortsetzung des Turniers geben.

Weitere Infos und alle Ergebnisse aus Bern: www.cvi-switzerland.ch

 
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