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06.05.2015

Stefanie Kunz’ WM-Pferd Omar ist tot

Schwerer Schlag für Distanzreiterin Stefanie Kunz: Wie jetzt bekannt wurde, verstarb ihr vierbeiniger WM-Partner Omar Ende März völlig überraschend an einem Aortariss. Der Araberschimmel wurde 16 Jahre alt.

Das WM-Rennen in Caen im August 2014 war Omars letzter großer Auftritt. © Tomas Holcbecher
Das WM-Rennen in Caen im August 2014 war Omars letzter großer Auftritt.
© Tomas Holcbecher
Mit Omars plötzlichem Tod hatte keiner gerechnet, am wenigsten Stefanie Kunz, für die das Ableben ihres Paradepferdes ein schwerer Schlag und großer Verlust ist. Der ungarisch gezogene Schimmel befand sich in absoluter Topform, als sein Herz am 23. März plötzlich aufhörte zu schlagen.

Nur wenige Monate zuvor hatte das Duo das schwierige WM-Rennen bei den Weltreiterspielen in Caen zusammen bestritten. Kunz und Omar schieden im dritten Gate aus und gehörten damit zur überwältigenden Mehrheit jener Paare, die in diesem Rennen nicht das Ziel sahen. Es sollte zugleich Omars letzter großer Auftritt nach einer höchst erfolgreichen Karriere sein.

Als Stefanie Kunz den auf einem Auge blinden Omar 2010 übernahm, stand ihr damaliges Spitzenpferd Mahir unmittelbar vor seiner wohlverdienten Pensionierung – Omar kam also genau zur rechten Zeit. Von da an arbeitete sich das Paar sukzessive die Erfolgsleiter nach oben, 2012 nahm das Duo im ungarischen Babolna seinen ersten gemeinsamen internationalen 160-Kilometer-Bewerb in Angriff, den es auf dem sensationellen zweiten Platz beendete. Noch im selben Jahr erhielt der Schimmel den Titel „Zuverlässigstes Distanzpferd des Jahres“ und gewann mit seiner Reiterin nach insgesamt 685 Wertungskilometern den Dreamteam-Cup. 2013 folgte nach weiteren hervorragenden Platzierungen bei internationalen Turnieren das gemeinsame Championatsdebüt bei den Europameisterschaften in Most (CZ). 2014 erzielten die dreifache Niederösterreichische Landesmeisterin und ihr Schimmelwallach beim 160-km-Rennen in Babolna mit Platz zwei erneut eine absolute Spitzenplatzierung.
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