Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
09.03.2014

Stockerlplätze für Simon und Kayser in Dortmund, Voglsang platziert

Gleich zwei hochkarätige Hallenturniere standen am vergangenen Wochenende in Deutschland auf dem Plan: die Löwen Classics in Braunschweig und der Signal Iduna Cup in Dortmund. Bei Letzterem waren es Hugo Simon und Julia Kayser, die zwei dritte Plätze für Österreich sicherten. Und auch Renate Voglsang durfte sich unter die Platzierten mischen.

Holten Platz drei im Hauptspringen am Freitag: Julia Kayser und Sterrehof"s Cayetano © Tomas Holcbecher
Holten Platz drei im Hauptspringen am Freitag: Julia Kayser und Sterrehof"s Cayetano
© Tomas Holcbecher
Österreichs unverwüstlicher Hugo Simon schlug am Freitag im Bewerb der Medium Tour über 1,40 m mit seiner neunjährigen Schimmelstute Chateau B von Cassini II zu. Mit einer fehlerfreien Runde in 51,35 Sekunden musste sich der Altmeister im 55 Starter starken Teilnehmerfeld nur dem Deutschen Toni Haßmann auf Conchita S (0/49,92) und der Onischenko-Reiterin Katharina Offel (UKR) mit ihrer zwölfjährigen Westfälin Cathleen (0/51,14) geschlagen geben.

Im Hauptspringen des Tages war es dann Julia Kayser, die sich über eine weiße Schleife für den dritten Platz freuen durfte. Im Sattel ihres routinierten Sterrehof’s Cayetano ritt die Tirolerin nach einem souveränen Grundumlauf eine super Stechrunde. Leider verzeichnete das Paar einen Abwurf – von der Zeit hätte es zum Sieg gereicht. So wurde es der dritte Rang (4/38,13). Platz eins ging an den Niederländer Bart Bles, der auf Lord Sandro den einzigen fehlerfreien Ritt im Stechen zeigte (0/38,59). Rang zwei holte der Deutsche Hans-Thorben Rüder auf Orlanda (0/36,46).

Leider gelang es weder Hugo Simon noch Julia Kayser im Grand Prix am Sonntag diese Erfolge zu wiederholen. Julia Kayser und Cayetano verbuchten im Grundumlauf des mit 68.000 Euro dotierten Hauptspringens einen Abwurf und wurden 24., Hugo Simon und sein For Pleasure-Sohn Freddy platzierten sich mit acht Fehlerpunkten auf Rang 34.

Den Sieg in dieser Prüfung holte Albert Zoer (NED) mit Abra Kadabra vor den beiden Deutschen Marcus Ehning auf Comme il faut und Toni Haßmann mit Contact van de Heffinck

Überlegene Helen Langehanenberg mit neuem persönlichen Spécial-Rekord

Deutschlands derzeitiges Top-Paar war auch in der Dortmunder Westfalenhalle das Maß aller Dinge. Nach einem überlegenen Sieg im Qualifikations-Grand-Prix des Meggle Champions Finales am Freitag, ließen die aktuell zweitplatzierten der Dressur-Weltrangliste zu keiner Zeit einen Zweifel daran, dass sie als Sieger vom Platz gehen würden. Und das taten sie dann auch. 85,27 Prozent bescherten dem Duo erstmals den Sieg im Meggle Champions Finale und neben einem neuen persönlichen Rekord auch ein üppiges Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro.

„Das fühlt sich super an,“ freute sich Langehanenberg über ihren Sieg. „Dami war in jedem Moment bei mir und hatte Spaß. Wir sind richtig gut zusammengewachsen.“ Für Damon Hill steht jetzt erst mal ausspannen, Spaß und Konditionserhaltung auf dem Programm, bevor es dann zum Weltcupfinale nach Lyon geht, wo das Projekt Titelverteidigung auf dem Plan steht. Die Plätze zwei und drei waren für Langenhanenbergs EM-Gold-Mannschafskolleginnen Isabell Werth mit Don Johnson (78,15) und Fabienne Lütkemeier mit D’Agostino (75,78) reserviert.

Für Renate Voglsang und Fabriano ging es nach einem etwas durchwachsenen Grand Prix am Freitag, bei dem das Paar mit 68,16 Prozent hinter seinen Möglichkeiten blieb, am Sonntag mit der Grand Prix Kür weiter. Dort lief es dann etwas besser, die österreichische Olympiareiterin und ihren Florestan-Hengst brachten es auf 71,425 Prozent und belegten Platz fünf. „Freitag war noch zäh. Dann haben wir am Sattel etwas geändert, weil Hengsti nach dem Wintertraining muskulär zugelegt hat. Heute war er so frisch und motiviert, er hatte richtig Spaß“, resümierte die gebürtige Münchnerin zufrieden.

Platz eins holte die zweitplatzierte des Grand Prix, Danielle Heijkoop (NED), mit dem 15 Jahre alten Kingsley Siro (79,65) vor Publikumsliebling Uta Gräf (GER) auf Dandelion (74,75) und Patrik van der Meer (NED) auf Uzzo (74,15).

Alle Ergebnisse aus Dortmund im Detail gibt es hier.
 
Servus TV AD ab 07.12.2017