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27.02.2011

Streit um Adelinde Cornelissens Ausschluss bei den WEG

Der Ausschluss von Adelinde Cornelissen (NED) und ihrem Pferd Jerich's Parzival bei den WEG in Kentucky war möglicherweise nicht regelkonform.

Cornelissen war im Grand Prix abgeklingelt worden, weil Parzival aus dem Maul blutete. Wie Recherchen des Magazins Horse International jetzt ergaben, enthalten weder das FEI Reglement noch die tierärztlichen Vorschriften einen ausdrücklichen Passus, der ein solches Vorgehen vorsieht. Um künftig jeden Zweifel in solchen Fällen zu vermeiden, arbeitet die FEI nun an einer neuen Regel, die Blut am Pferdemaul thematisiert. Das ist vor allem für Reiter, die aus diesem Grund in der Vergangenheit ausgeschlossen worden waren, ein geringer Trost. Auch für Cornelissen, die nach Edward Gal und Totilas mit Parzival zum engen Favoritenkreis für eine Einzelmedialle gegolten hatte. Im Nachhinein hatte sich zudem herausgestellt, dass sich der Fuchs auf die Zunge gebissen hatte.
Gegenüber dem englischen Magazin Horse and Hound bemerkte der niederländische Teamchef Sjef Janssen, dass er gegen Parzivals Disqualifikation Protest eingelegt hätte, wäre zum damaligen Zeitpunkt bekannt gewesen, dass der Entscheid nicht durch eine entsprechende Regel gedeckt war. Wie ein Sprecher bestätigte, werde sich der niederländische Verband nun an die FEI wenden, um die nächsten Schritte in dieser Angelegenheit zu besprechen.

Richtig gehandelt

Trotz der neuen Erkenntnisse steht die FEI hinter der Entscheidung. FEI Dressur-Direktor Trond Asmyr kontert, dass ein solcher Fall mit den Vorschriften zum Wohlergehen des Pferdes in den allgemeinen FEI Dressur-Statuten 141 und 142 und Artikel s430.7.6 abgedeckt sei und der Ausschluss damit regelkonform war.

Quelle: Horse and Hound
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