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21.11.2016

Stuttgart: Gelungener Weltcupauftakt für Astrid Neumayer

Mit einem zwölften Platz beim German Masters in Stuttgart feierten Astrid Neumayer und Rodriguez einen gelungenen Start in die Weltcupsaison. Als unschlagbare Nummer eins erwies sich einmal mehr Isabell Werth, die in Stuttgart überhaupt einen Lauf hatte.

"Rodi" war in Stuttgart richtig gut drauf. Der 16-jährige DSP-Wallach präsentierte sich in Grand Prix und Kür frisch und routiniert. © Tomas Holcbecher
"Rodi" war in Stuttgart richtig gut drauf. Der 16-jährige DSP-Wallach präsentierte sich in Grand Prix und Kür frisch und routiniert. Am Ende durfte sich Astrid Neumayer über Platz zwölf im stark besetzten Teilnehmerfeld und einen gelungenen Start in die Weltcupsaison freuen.
© Tomas Holcbecher
Im Sattel ihres sechzehn Jahre alten Rubinstern-Noir-Sohnes Rodriguez gelangen Neumayer zwei gute Runden. Die erste im Qualifikations-Grand-Prix am Freitag. Dort präsentierte sich das Paar bis auch einen Schnitzer in den zweifach zählenden Einerwechseln lektionssicher und routiniert. Von den Richtern gab’s dafür 69,42 Prozent und Platz 13.

In der Kür konnte sich das Duo dann noch einmal steigern. Technische Noten zwischen 69,250 und 70,750 sowie B-Noten für die künstlerische Ausführung bis 78,660 Prozent bescherten den EM-Startern aus Oberösterreich eine Gesamtwertung von 72,468 Prozent. Die bedeuteten in der Endabrechnung Rang zwölf im top-besetzten Starterfeld.

Als strahlende Siegerin feierten die Besucher des Turniers einmal mehr Deutschlands Dressur-Queen Isabell Werth. Auf ihrem Olympia-Goldpferd Weihegold OLD setzte sich die aktuell Führende der Weltrangliste nach Platz eins im Grand Prix auch in der Kür durch - in überlegener Manier. Mit 89,418 Prozent lag sie am Ende über drei Zähler vor der zweitplatzierten Kristina Bröring-Sprehe auf Desperados FRH (86,306). Fabienne Lütkemeier und ihr Routinier D’Agostino FRH kamen auf 78,886 Prozent und vervollständigten das rein deutsche Podium.

Für Werth sollte es an diesem Wochenende aber noch mehr gelbe Schleifen geben. Denn auch in der parallel ausgetragenen Spécial-Tour war die Rheinbergerin nicht zu schlagen. Weder im Grand Prix noch im Grand Prix Spécial. Damit sicherte sich die erfolgreichste Reiterin der Welt bereits zum 13. Mal den Titel "German Dressage Master". Und den hat sich Werth wirklich verdient, denn mit dem Ehrenpreis-Sohn Emilio zeigte die mehrmalige Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterinklar die beste Leistung des Tages. Insbesondere in der Piaff-Passage-Tour präsentiere sich der zehnjährige Westfale beständig wie ein Uhrwerk. Entsprechend hoch fielen die Noten aus. Glatte 80 Prozent gab's von den fünf Richtern als Lohn und von den Sponsoren einen Scheck über 7.400 Euro Preisgeld. Übrigens war auch hier das Podium ein rein deutsches: Anabel Balkenhol wurde im Sattel von Dablino FRH mit 76,431 Punkten Zweite, der dritte Platz war wie schon in der Kür Fabienne Lütkemeier vorbehalten, diesmal im Sattel des neunjährigen Bayern-Wallachs Fabregaz (74,019).

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

ps
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