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21.11.2016

Stuttgart: Max Kühner holt erste Weltcuppunkte

Das Warten hat ein Ende! Zwei fehlerfreie Runden für Max Kühner und Cornet Kalua bedeuteten Platz elf in der Stuttgarter Weltcupetappe und die ersten Punkte der Saison. Der Sieg ging an Wiederholungstäter Christian Ahlmann.

Fehlerfrei im Grundumlauf, fehlerfrei im Stechen macht erste Weltcuppunkte der Saison! © Tomas Holcbecher
Fehlerfrei im Grundumlauf, fehlerfrei im Stechen macht erste Weltcuppunkte der Saison!
© Tomas Holcbecher
Der Sieg um die Stuttgarter Weltcupetappe war hart umkämpft. Mit 19 von insgesamt 40 Pferd-Reiter-Paaren kam fast die Hälfte des Feldes fehlerfrei durch den 1,60 m Parcours. Unter ihnen auch Max Kühner, der in Stuttgart seinen fünften Anlauf in dieser Weltcupsaison unternahm. Bislang waren dem Wahl-Österreicher Punkte für das Longines Ranking verwehrt geblieben. Doch bei den German Masters hatte das Warten schließlich ein Ende: Kühners elfjähriger Bayern-Wallach Cornet Kalua sprang in der restlosen ausverkauften Martin Schleyer-Halle in Stuttgart ohne Fehler, und zwar gleich zweimal. Auch im herausfordernden Stechparcours ließ sich das rot-weiß-rote Duo nichts zu Schulden kommen und galoppierte nach fehlerfreien 51,56 Sekunden über die Ziellinie. Das reichte schlussendlich für Platz elf, der neben 1492 Euro Preisgeld die ersten Weltcuppunkte der Saison einbrachten – und zwar sechs an der Zahl.

Eine Klasse für sich war einmal mehr Christian Ahlmann. Im Sattel seines 16-jährigen Olympiapferdes Taloubet Z durchbrach der Routinier aus Deutschland in der Entscheidungsrunde nach 42,85 Sekunden die Lichtschranke – das konnte bis zum Schluss keiner mehr toppen. „Ich bin unheimlich stolz auf mein Pferd, habe viel riskiert und er hat gekämpft wie ein Junger“, freute sich Ahlmann über den Erfolg. Für den Mann aus Marl ist es nach 2015 der zweite Stuttgart-Sieg in Folge. Vor ihm war dieses Kunststück lediglich Meredith Michaels-Beerbaum gelungen. Versüßt wurde Platz eins durch ein hochklassiges Auto mit Stern und 20 Zähler für die Rangliste im Weltcup der Western European League.

Auf Platz zwei reihte sich Steve Guerdat ein. Der London-Olympiasieger hatte in Stuttgart die zehn Jahre alte Stute Bianca (0/44,95) an den Start gebracht, sich am Ende aber erneut geschlagen geben müssen. Ein Gefühl, dass Guerdat in Stuttgart nur zu gut kennt: „Jetzt bin ich zum vierten Mal hier Zweiter, aber ich wurde vom Allerbesten geschlagen“, nahm der Schweizer sein Los an. Good Luck, ein zehnjähriger Hengst, trug den Iren Cian O’Connor auf den dritten Rang (0/45,03).

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.
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