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24.04.2012

The Long Horse Ride unterwegs in Österreich

In vier Jahren auf dem Pferderücken von Peking nach London – dieses abenteuerliche Projekt der Britin Megan Lewis führt die passionierte Wanderreiterin nach China, Kasachstan, Russland, der Ukraine und Ungarn nun auch durch Österreich.

Unterwegs in Österreich: Megan Lewis und ihre Begleitreiter © Archiv
Unterwegs in Österreich: Megan Lewis und ihre Begleitreiter
© Archiv
Seit etwas mehr als einer Woche ist die ehemalige Geographieprofessorin nun schon in Österreich unterwegs. Vom ungarischen Kophaza nahe Sopron ging es am 15. April nach St. Margareten im Burgenland wo Megan Lewis und ihr Schimmel erstmals österreichischen Boden betraten. Während gerade die Grenzübertritte bei der 64-jährigen in den vergangenen vier Jahren immer wieder für erhöhten Puls gesorgt hatten, verlief dieses Mal alles nach Plan. Auch der ORF war mit dabei und hat ihre Ankunft dokumentiert.  Das kurze Video dazu sehen sie hier.

Reges Medieninteresse kommt Megan Lewis gerade recht, immerhin geht es bei ihrem extralangen  Abenteuerritt vor allem auch darum Sponsoren für die Charity ihres Ehemannes zu finden, die Kinder in der Dritten Welt unterstützt.

Um Megan Lewis eine möglichst angenehme Reise durch Österreich zu ermöglichen, wurde im Vorfeld viel Energie in die Planung einer sicheren Route investiert. Die größte Herausforderung lag dabei in der Findung einer optimalen Strecke unter Berücksichtigung der vorherrschenden Reitverbote, aber auch die Organisation der Nächtigungsmöglichkeiten für Pferd und Reiterin.
Auf der Suche nach der optimalen Route: Bei ihrem Ritt durch Österreich wird Megan Lewis von kundigen Streckenplanern unterstützt. © Archiv
Auf der Suche nach der optimalen Route: Bei ihrem Ritt durch Österreich wird Megan Lewis von erfahrenen heimischen Streckenplanern unterstützt.
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Doch auch in Österreich gilt, was Megan Lewis schon während ihrer gesamten Reise erfahren durfte: Pferdeleute halten zusammen, egal welcher Nation. Und so boten auch heimische Stallbesitzer, Streckenplaner und Begleitreiter spontan ihre Hilfe an.

Derart unterstützt ging es für  die britische Welsh Pony Züchterin von St. Margarethen aus erstmal den Neusiedlersee entlang bis nach Hollern, wo sie im „Reitverein Shetty – Farm“ von Anita Cuban einen ersten Zwischenhalt machte. Danach führte sie ihr Weg über die Hainburger Donaubrücke, den Rußbach entlang nach Parbasdorf zum „Team Pati“ von Patrizia Ehrenfried-Fischer.
Zwischenstation in Parbasdorf beim „Team Pati“ von Patrizia Ehrenfried-Fischer © Archiv
Zwischenstation in Parbasdorf beim „Team Pati“ von Patrizia Ehrenfried-Fischer
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Mittwochs wurde dann Wien links liegen gelassen und am Fuße der Burg Kreuzenstein im „Reitverein Unterrohrbach“ bei Gerhard Reidinger Quartier bezogen. Danach führte der Weg dann ins Tullnerfeld nach Bierbaum am Kleebühel zum „Pferdeerlebnis Bierbaum“ von Rosi Schreiber-Jetzinger.

Weiter ging’s am Freitag nach Krems/Gneixendorf, diesmal in Begleitung von Edith Leitner und Hans Anderl Megan.  Emmerich Täuber vom „PSV Krems“ und sein Team hießen Megan Lewis herzlich willkommen und brachten ihr bei einem gemütlichen Heurigenbesuch die österreichische Weinkultur näher.

Ab Samstag führte die weitere Route in die Hügellandschaft des Waldviertels. Dabei galt es vor allem, den mittlerweile engen Zeitplan einzuhalten und eine möglichst flache Strecke zur Mühlviertler Alm finden. Unterkunft fanden Megan Lewis und ihr Pferd  im „Reiterhof Obergrünbach“ bei Harry Strasser und in Lisi Pummers Stall in Aschen, von wo aus der Weg über Altmelon auf das Reitwegenetz der Mühlviertler Alm führte. Dank der bestens beschilderten Wege gelangte Megan Lewis problemlos zum „Reitpark Gstöttner“ der Fam. Kriechbaumer.

Nach einem Tag wohlverdienter Rast und dem Besuch beim Hufschmied setzt Lewis ihren Ritt durch das Mühlviertel in Richtung Passau fort, wo sie am kommenden Wochenende Österreich in Richtung Deutschland verlassen wird.

Bis die passionierte Wanderreiterin zur Eröffnungsfeier der Sommerspiele den Olympiapark in London erreicht, ist es noch ein schönes Stück Weges – in Anbetracht dessen, wie viele Kilometer sie bis jetzt jedoch schon im Sattel zurück gelegt hat, scheint der verbleibende Rest fast wie ein Kinderspiel. Ihre weitere Reiseplanung sieht vor die Kanalküste über Straßburg auf relativ direktem Weg zu gelangen um danach pünktlich am 26. Juli in London einzureiten.

Erich Huber-Tentschert/PS
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