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07.07.2013

Thomas Frühmann und The Sixth Sense siegen wieder

Sie können es immer noch: Nach einem zweiten und einem dritten Platz in den Vorläufen feierten Thomas Frühmann und sein Starpferd einen lang ersehnten Sieg in der Zwei-Sterne-Tour des Show Jumping International im Glock Horse Performance Center.

Thomas Frühmann und The Sixth Sense krönten ihr CSI2*-Wochenende in Treffen mit einem Sieg im 2*-Grand-Prix. © Nini Schäbel
Thomas Frühmann und The Sixth Sense krönten ihr Turnierwochenende in Treffen mit einem Sieg im 2*-Grand-Prix.
© Nini Schäbel
Der mittlerweile 17 Jahre alte Westfalenwallach präsentierte sich an diesem Kärntner CSI-Wochenende in hervorragender Form. Bereits zwei Mal hatte es das Duo im Laufe des Turniers aufs Stockerl geschafft, im Grand Prix der CSI2*-Tour am Sonntag konnte das erfahrene Paar dann noch einmal sein ganzes Können ausspielen und siegte überlegen im Stechen der Prüfung.

Sieben der 30 gestarteten Paare blieben im Grundumlauf ohne Fehler und qualifizieren sich damit für das anschließende Stechen. Dort legte Torben Köhlbrandt gleich als erster Starter eine rasante Runde in den Parcours. Mit null Fehlern und 40,53 Sekunden auf dem Konto, musste sich der Deutsche schließlich nur einem geschlagen geben: dem österreichischen Routinier Thomas Frühmann und seinem wieder genesenen The Sixth Sense. Und wie! Das rot-weiß-rote Duo pulverisierte mit fehlerfreien 37,98 Sekunden förmlich Torben Köhlbrandts Zeit – entsprechend groß fiel die Freude beim Sieger aus. „Nach einer langen Verletzungspause von The Sixth Sense ist es einfach grandios, was er hier geleistet hat“, freute sich der ehemalige Weltmeister, Weltcupsieger und Olympiamedaillengewinner über das gelungene Comeback.

Rang drei im mit 25.000 Euro dotierten Weltranglistenspringen über 1,45 m sicherte sich die junge Finnin Anna-Julia Kontio auf Cassano mit einem Abwurf in 40,59 Sekunden.

Eine tolle Runde lieferte auch Dr. Georg Hladik. Im Sattel seines zehnjährigen Zangersheide-Wallachs Parcival musste der niederösterreichische Pferdeveterinär im Stechen ebenfalls einen Abwurf hinnehmen, durfte sich dank einer ausgezeichneten Zeit von 41,98 Sekunden aber immerhin noch über den sehr guten vierten Rang freuen.

Auch Hugo Simon kann's

Und noch ein weiterer Routinier bewies an diesem Wochenende, dass Alter nicht vor Siegen schützt: Publikumsliebling Hugo Simon und sein neunjähriger Casall-Sohn C.T. durften nach ihrem Triumph in der CSI2*Prüfung am Samstagmorgen die Ehrenrunde anführen. Das Duo siegte mit über neun Sekunden Vorsprung vor Joy A. Najem (LIB) mit Royal Berry und der Slowenin Lidija Grum mit Fragile van't Meulenhof.

„Es ist wunderschön, hier zu reiten und wenn es so schön ist, strengt man sich noch mehr an.“, freute sich Hugo Simon beim Siegerinterview. „Wie man sieht, wird das hier immer noch größer und besser und da muss man sich halt anpassen. Aber C.T. war sehr schnell. Gut ja, er hätte ja nicht unbedingt neun Sekunden schneller sein müssen, aber er ist heute wieder fantastisch gesprungen – ich bin richtig stolz auf ihn!“, scherzte der nimmermüde Evergreen, der nach seinem schweren Sturz, den er sich vor wenigen Monaten beim FEI Weltcup von China zugezogen hatte, fit wie eh und je ist.

Alle Ergebnisse von Show Jumping International im Glock Horse Performance Center finden Sie hier.
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