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25.10.2011

Tierische Meister im Verschwindenlassen ...

Schön, wenn unsere Tiere ihre Kreativität ausleben.

RI 201111 © Shutterstock
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Die Lieblingsgeschichte meiner Nichten heißt „Pippo und die Mozzarella“ und geht so: Ein hungriger Mensch (ich) schneidet 400 Gramm Mozzarella in Scheiben, um diese mit Tomaten als Abendessen zuzubereiten. Der Mensch verlässt ganz kurz die Küche, um im Garten Basilikum zu ernten. Der Mensch kehrt zurück und bemerkt: Die Mozzarella ist verschwunden. Außerdem bemerkt er: auch der Hund ist verschwunden. Unschwer lässt sich zwischen Verschwinden eins und zwei ein kausaler Zusammenhang herstellen. Jüngst konnte ich mein Repertoire an Pippo-Geschichten erweitern: Nach der Verleihung des LAG-Pferderevue-Awards war ein Tablett mit Brötchen übriggeblieben… Immerhin, eines hat er anstandshalber übriglassen. Damit der Schwund weniger auff ällt, vermutlich.

Ebenfalls eine Meisterin im Verschwindenlassen ist Tinkerstute Tinkerbell. Wobei: So gut wie Pippo ist sie noch nicht. Während er die Dinge spurlos verschwinden lässt, sind sie bei Tinkerbell noch da, wenn auch nicht mehr da, wo sie hingehören. Nach ein paar leichten Fingerübungen wie der Beseitigung von Koppelzäunen und des Baumbestandes auf der Weide hat sie nun gezeigt, dass sie zu Höherem bzw. Schwererem berufen ist: Was die Kollegin akustisch als Meteoriteneinschlag just in ihren Innenhof deutete, stellte sich als erfolgreicher Versuch der Stallerweiterung heraus: Die zentnerschwere Abtrennung aus sechs Zentimeter dicken Holzbrettern lag samt Eisenprofi l und Verankerung im Hof, daneben eine sichtlich zufriedene und von allen Einschränkungen befreite Tinkerstute. Schön, wenn unsere Tiere ihre Kreativität ausleben.