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19.01.2016

Tierschützer setzen bessere Bedingungen für New Yorks Kutschenpferde durch

Nach jahrelangem Tauziehen um eine Verbannung der traditionsreichen Kutschen aus der US-amerikanischen Metropole konnten Tierschützer und Politik nun endlich eine Einigung erzielen – zum Wohl der Pferde.

Tierschützer kritisieren seit Jahren die schlechten Bedingungen, unter denen News Yorks Kutschenpferde leben und arbeiten müssen. © jovannig - fotolia.com
Tierschützer kritisieren seit Jahren die schlechten Bedingungen, unter denen News Yorks Kutschenpferde leben und arbeiten müssen.
© jovannig - fotolia.com
Die Pferdekutschen New Yorks sind nicht nur aus unzähligen Filmen auf der ganzen Welt bekannt, für viele Einwohner der Stadt sind sie auch ein unverzichtbarer Teil der Metropole. Seit über 150 Jahren gelten sie als Symbol für Romantik und Tradition in einer Stadt die von Fortschritt und Hektik beherrscht wird.

So beliebt die Kutschen bei Touristen und Filmemachern auch sind, Tierschützer können der Aufrechterhaltung dieser für sie völlig antiquierten Institution wenig abgewinnen. Seit Jahren kämpfen Aktivisten für ein Pferdeverbot auf den Straßen von New York, sie bezeichnen die Arbeit der Pferde als Tierquälerei und sehen sie als Gefahrenquelle im Verkehr der Metropole.

Nun scheint es, als habe man endlich einen Kompromiss für die Zukunft der Pferdekutschen im Herzen der Millionenstadt gefunden. So soll die Zahl der Pferde in mehreren Schritten von derzeit 180 auf 95 reduziert werden. Zudem will man bis Oktober 2018 neue Ställe innerhalb des Central Parks errichten und damit die alten Stallungen an der 52. Straße ersetzen. Dank dieser Neuregelung soll den Pferden dann der Heimweg mitten durch den Stadtverkehr erspart bleiben. Der ist für die Tiere ab dann übrigens komplett tabu – die Kutschen dürfen nur noch innerhalb des Parks fahren.
Straßenverkehr tabu: Ab 1. Dezember dürfen New Yorks Pferdekutschen nur noch innerhalb des Central Parks fahren. © Topanga - fotolia.com
Straßenverkehr tabu: Ab 1. Dezember dürfen New Yorks Pferdekutschen nur noch innerhalb des Central Parks fahren.
© Topanga - fotolia.com
Bereits ab 1. Dezember tritt eine Obergrenze für den täglichen Einsatz der Pferde in Kraft, die neu mit neun Stunden pro Tag festgesetzt wurde. Pferde, die nicht arbeiten, sollen zur Erholung aufs Land geschickt werden.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio zeigt sich nach dem jahrelangen Kutschenstreit erleichtert über die nun erzielte Einigung. De Blasio hatte sich nach seinem Amtsantritt vor zwei Jahren noch für ein Ende der Fiaker ausgesprochen. Seine Ankündigung war jedoch auf heftigen Widerstand gestoßen. Nun äußerte sich das Büro des Demokraten „zufrieden“ mit dem Kompromiss mit dem Kutscher-Gewerbe: „Wir freuen uns, gemeinsam die letzten Details des Gesetzes auszuarbeiten und es verabschieden zu lassen“, fügte es hinzu.

Quelle
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