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08.01.2012

Totilas: Kein Start in Florida

Nach verletzungsbedingter Absage für das Frankfurter Festhallenturnier Mitte Dezember, fällt der schwarze Dressur-Superstar nun auch für das World Dressage Masters im US-amerikanischen Wellington aus.

Kein Start beim WDM Masters in Florida: Für Totilas-Fans heißt es weiterhin "bitte warten". © Sportfoto Lafrentz
Kein Start beim WDM Masters in Florida 2012: Für Totilas heißt es weiterhin "bitte warten".
© Sportfoto Lafrentz
Das gaben die Veranstalter des prestigeträchtigen fünf-Sterne-Turniers nun bekannt. Grund dafür sind die Folgen einer leichten Stauchung des Vorderbeines, die sich Totilas bei einer Trainingseinheit mit seinem Reiter Matthias Alexander Rath Ende November zugezogen hatte. Wie Rath auf seiner Homepage damals bekanntgab, zeigte eine sofortige Untersuchung, dass es sich um keine gravierende Verletzung handelte, da nichts überdehnt oder gerissen sei – die Auswirkungen scheinen nun aber doch gravierender, als zu Beginn angenommen.

Mitte Dezember verriet Rath im Interview noch, dass Totilas inzwischen vollständig genesen sei und das normale Training bereits wieder aufgenommen worden wäre. Im Telefonat mit der Organisatorin des WDM in Wellington erklärte Mitbesitzer Paul Schockemöhle nun jedoch, dass Totilas vier Wochen nach seiner Verletzung immer noch lahm ging. Der behandelnde Tierarzt hätte dem schwarzen Hengst deshalb über Weihnachten hinweg neuerlich zehn Tage Schritt-Führen verordnet und Totilas sei jetzt erst in der Verfassung mit leichtem Training unter dem Reiter zu beginnen. Diese lange Trainingspause sei auch der Grund, warum man auf den Start in Übersee verzichten wolle. Vor allem im Hinblick auf die Olympischen Spiele im Juli diesen Jahres sei es das oberste Gebot, den Hengst fit zu halten. „Unser Fokus gilt dem Pferd“, so Paul Schockemöhle. 
 
Die Absage von Totilas ist ein herber Rückschlag für das CDI in Wellington, doch an namhaften Ersatz wird bereits fieberhaft gearbeitet. Anstelle des Gribaldi-Sohnes soll mit Uthopia nun ein anderer Rapphengst für Begeisterungsstürme bei den Dressurfans sorgen. Die Veranstalter befinden sich bereits im Gespräch mit dessen britischem Reiter Carl Hester. Der Publikumsliebling der Euro 2011müsste den weiten Weg nach Übersee immerhin nicht alleine antreten, denn seine Schülerin und Stallkollegin Charlotte Dujardin hat ihr EM-Pferd Valegro bereits für Wellington genannt.
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