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31.01.2013

Totilas nicht in Vechta

Wie bereits im November angekündigt, steht für die Besitzer des Millionenhengstes 2013 der Sport im Vordergrund. Deshalb wird nicht nur das Deckgeschäft reduziert, Totilas wird auch nicht bei den diesjährigen Hengstschauen (3.-9.2.) in Vechta präsentiert.

Um sich ganz auf die diesjährigen Dressureuropameisterschaften konzentrieren zu können, wird Totilas heuer nicht in Vechta zu sehen sein. © FEI
Um sich ganz auf die diesjährigen Dressureuropameisterschaften konzentrieren zu können, wird Totilas heuer nicht in Vechta zu sehen sein.
© FEI
Im vergangenen Jahr hatte Totilas’ Auftritt in Vechta weltweit für großes Kopfschütteln gesorgt. Der Hengst hatte sich unter seinem Reiter Matthias Rath völlig unkonzentriert und widersetzlich gezeigt, sodass er sogar kurz aus der Bahn genommen werden musste.

Heuer spart man sich eine derartige Blamage gleich von vornherein, die renommierten Hengsttage im niedersächsischen Vechta werden ohne ihren teuersten Vererber über die Bühne gehen. Alle Bemühungen sind heuer vordergründig auf die Dressur-Europameisterschaften Anfang August in Dänemark ausgerichtet. Um den Trainingsrhythmus nicht zu unterbrechen, habe man sich deshalb auch gegen einen Auftritt in Vechta entschieden, heißt es auf ndr.

Seit Oktober trainieren Rath und Totilas mit dem ehemaligen niederländischen Chefcoach Sjef Janssen. Woche für Woche nimmt das Paar die fünfstündige Fahrt mit dem Transporter vom heimischen Stall in Kronberg zur Trainingsanlage des Holländers in Erp auf sich wo drei Tage trainiert wird, bevor es wieder zurück nach Deutschland geht.

Wann Totilas, der aufgrund fehlender aktueller Leistungsnachweise momentan nicht einmal mehr dem deutschen Championatskader angehört, wieder öffentlich zu sehen sein wird, ist derzeit unbekannt. Während den lackschwarzen Gribaldi-Sohn in den vergangenen Jahren stets intensives PR- und Marketinggetöse umgab, ist es derzeit auffallend ruhig um den Hengst geworden. Eine neue Zurückhaltung, die ganz Janssens Philosophie entspricht: „Ich absolviere lieber in aller Stille meine Trainingseinheiten. Das habe ich schon immer so gemacht, und jetzt habe ich viele gute Pferde. Du musst immer ernsthaft trainieren und deine Umwelt in Ruhe lassen.“
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