Zur großen Überraschung des neuen deutschen Dressur-Bundestrainers Jonny Hilberath gab der Totilas-Reiter erst vor wenigen Stunden seine neuen Pläne bekannt. Demnach werden Rath und sein millionenschwerer Spitzenhengst, die in den vergangenen Monaten vor allem durch Turnier-Abwesenheit und Negativ-Schlagzeilen von sich Reden gemacht hatten, die Kür-Tour anstelle der Spécial-Tour in Angriff nehmen. Ob der spontane Sinneswandel mit der als stärker eingeschätzten Konkurrenz in der Spécial-Tour zusammenhängt? „Das kann eine Überlegung sein“, meinte dazu der Bundestrainer im Interview mit „Welt online“. Doch Hilberath gibt sich diplomatisch. „Wichtig ist erstmal, dass er hier überhaupt reitet. Und wichtig ist, dass er nach der langen Pause erstmal einen Grand Prix reitet.“
Die aktuelle Planänderung stößt auf umso größere Verwunderung, zumal Matthias Rath wenige Tage zuvor noch in einem Interview erklärt hatte, warum er in Hagen dem Spécial den Vorzug gegenüber der Kür geben wolle: „Der Spécial gehört auch zur Mannschaftswertung bei den Olympischen Spielen. Die Kür können wir auch noch später bei einem anderen Turnier reiten.“, so der 27-Jährige damals im Gespräch mit der dpa.
Die aktuelle Planänderung stößt auf umso größere Verwunderung, zumal Matthias Rath wenige Tage zuvor noch in einem Interview erklärt hatte, warum er in Hagen dem Spécial den Vorzug gegenüber der Kür geben wolle: „Der Spécial gehört auch zur Mannschaftswertung bei den Olympischen Spielen. Die Kür können wir auch noch später bei einem anderen Turnier reiten.“, so der 27-Jährige damals im Gespräch mit der dpa.











