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03.08.2012

Traumstart für Österreich bei der Volti-Junioren-EM

Voltigier-Sensation im slowakischen Pezinok: Zum Auftakt der Junioren-EM ist die Mannschaft aus Österreich die mit Abstand erfolgreichste Nation. Derzeit rangieren die Rot-Weiß-Roten auf vier Medaillenrängen.

Überragend voltigierten Daniela Fritz im Damenwettbewerb und das Team vom Club 43, die mit sechs beziehungsweise drei Zehntel Punkten Vorsprung in Führung liegen. Ebenfalls in aussichtsreicher Position liegt Ramin Simon Rahimi mit nur einem Zehntel Rückstand auf Platz zwei.

„Heute hat alles gepasst. Es war ein Tag, an dem alles aufgegangen ist“, kommentierte Bundesreferent Manfred Rebel begeistert. Und das käme schließlich „selten genug vor“. Seine Mannschaft ist nach dem Auftakttag der kontinentalen U18-Titelkämpfe in einer überlegenen Ausgangslage. Vor allem Vize-Europameisterin Daniela Fritz ist der anvisierten Goldmedaille mit ihrer Pflicht auf Caramel (Longe: Maria Lehrmann) einen großen Schritt näher gekommen. Auf den Ergebnislisten rangiert sie mit 8,055 Punkten schier uneinholbar auf der Pole-Position. Vom deutschen Richter Jochen Schilffarth erhielt die 17-Jährige sogar eine 8,938 auf ihre Übungen. Dicht hinter Fritz rangiert ihre Lands- und Namenskollegin Daniela Slomka auf Pinot Noir (Edith Kermer-Berger). Die 16-Jährige führt das Verfolgerfeld mit 7,437 Punkten an. Allerdings liegt die Konkurrenz bis zu Rang sieben (7,219) sehr dicht beieinander. Auf Rang vier steht dabei aktuell die dritte Österreicherin, Anais Kristofics-Binder, die auf Alonso (Fritz Schandl) voltigierte.

Ebenfalls nur wenige Prozentpunkte trennen Ramin Simon Rahimi vom führenden Thomas Brüsewitz (7,648) im Herren-Wettbewerb. Der 16-Jährige Niederösterreicher verbucht 7,591 Punkte. Damit scheint für den amtierenden Vize-Europameister, der im vergangenen Jahr im französischen Le Mans deutlich hinter Brüsewitz lag, anno 2012 alles möglich. In diesem Bewerb wird vermutlich die Kürleistung entscheiden. Sollte Rahimi auch dort die Nerven behalten, könnte sogar ein rot-weiß-roter Doppel-Triumph in den Einzelwettbewerben winken.

Österreich auch im Teambewerb top

Oder wird es vielleicht sogar ein Triple? Mit der Führung des AUT-Teams nach Durchgang eins hatten nur wenige gerechnet. Die Mannschaft vom Club 43, dirigiert an der Longe von Karen Asmera, leistete sich auf Dionysos kaum Fehler. Die Wertungsrichter belohnten die Darbietung der Niederösterreicher mit 7,31 Zählern. Das sind knapp drei Zehntel mehr als die favorisierten Deutschen vom RSV Neuss-Grimlinghausen, die ebenfalls sauber durch ihr Programm turnten. Zwei Küren folgen nun noch. Eine am Samstag gegen 16 Uhr. Eine weitere zum Finale am Sonntag gegen 12.30 Uhr. Die Österreicher, ebenfalls amtierender Vize-Europameister, könnten dann für die wohl größte Überraschung der Titelkämpfe sorgen. Die Kampfansage aus dem deutschen Lager kam bereits: „Wir sind sehr stark in der Kür. Da ist noch alles drin“, sagte Johannes Kay aus Flensburg, der im vergangenen Jahr Europameister mit dem Hamburger Juniorteam wurde und die Rheinländer des RSV in diesem Jahr beim U18-Championat nun erneut verstärkt.

Bundesreferent Manfred Rebel hält den Ball derweil flach. „Das müssen wir erst einmal alles ins Ziel bringen“. Die Führung von Fritz jedoch solle im Laufe der folgenden Durchgänge „möglichst bald einzementiert werden“.

Positive Nachrichten aus dem österreichischen Team gab es auch in Hinblick auf den am Samstag anlaufenden Pas-de-Deux-Wettbewerb. Denn für die Salzburgerin Katharina Wegscheider gab es vom Arzt grünes Licht für eine EM-Teilnahme. Die 18-Jährige hatte sich im Donnerstags-Training in Pezinok bei einem Sturz auf das Kreuz am Ellenbogen verletzt. Nach einem Besuch in einem Wiener Krankenhaus gab es Entwarnung. Es handelt sich lediglich um eine Prellung, sagt Rebel. Die österreichische Mannschaft wird also weiterhin in voller Besetzung auflaufen können.

So geht's weiter

Die Wettbewerbe am Samstag starten um 10:20 Uhr Uhr mit den Küren der Männer. 13 Uhr folgen die Damen. Ab 15:20 Uhr Uhr gehen die Doppelvoltigierer in die erste Runde. Die Küren der Teams folgen um 16 Uhr. Das große Championats-Finale steigt am Sonntag. Übertragen werden die gesamten Wettkämpfe live im Internet auf den Seiten der FEI unter www.feitv.org.
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