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02.02.2014

Treffen: Die Highlights vom Wochenende

Ein Ex-aequo-Grand Prix-Sieg, Markus Saurugg und Zita im Youngsters Finale, ein Nachwuchs, der allen davon reitet - das Wochenende im Glock Horse Performance Center hatte einige Sensationen zu bieten!

GP_SE_GHP9499R © GHPC/Studiohorst
Das Siegerduo im GLOCK’s CSI3* Grand Prix: Filippo Moyersoen (ITA) und Jur Vrieling (NED) mit Kathrin Glock (GF GHPC) und KR Inge Unzeitig.
© GHPC/Studiohorst

Ex-aequo-Sieg im CSI3*-Grand Prix

Stefan Eder und Chilli Van Dijk. © Michael Rzepa
Stefan Eder und Chilli Van Dijk.
© Michael Rzepa
44 ReiterInnen stellten sich dem 1,55m-Grand Prix-Parcours mit der Aussicht ein Teil des Preisgeldes von 100.000 zu ergattern. 18 von ihnen schafften es ins Stechen, 12 wurden am Ende platziert. Darunter auch Thomas Frühmann mit The Sixth Sense (7.Platz) und Stefan Eder auf Chilli van Dijk (10. Platz). Das Highlight dieser schwierigen Prüfung lieferten allerdings Filippo Moyersoen (ITA) im Sattel von Loro Piana Canada und Jur Vrieling (NED) auf VDL Bubalu: eine Ex-aequo-Siegpremiere im Glock‘s Horse Performance Center. Denn das Stechen hatte es in sich! Die Hindernisse waren hoch, die Wendungen eng, die Anspannung im Publikum kaum auszuhalten. Jeder Reiter gab Vollgas, da jeder Galoppsprung wertvolle Zeit kostete. So kam es, dass die ersten fünf Platzierten ihre Reihenfolge mit Zeitunterschieden innerhalb nur einer Sekunde unter sich ausmachten. - Allen voran die beiden Sieger mit 33,21 Sekunden und einem Preisgeld von jeweils 22.500 Euro. Elf Hundertstel Sekunden mehr auf dem Zeitkonto bedeuteten somit für den drittplatzierten Niederländer Wout-Jan van der Schans auf dem elfjährigen Capetown 10.000 Euro weniger auf dem Preisgeldkonto.



Mit jeweils zwei Abwürfen verließen Alpenspanteam- und GLOCK Rider Dieter Köfler auf GLOCK’s Prince de Vaux sowie die Fixkraftteam- und Magna-Racino-Reiterin Stefanie Bistan auf ihrer Bogegaardens Apollonia das Stechen auf den Rängen 16 und 17.

Saurugg und Zita siegen im Youngsters Finale

28 Reiter präsentierten ihre sieben- und achtjährigen Pferde im 1,35m hohen Grundparcours. Zehn schafften mittels fehlerfreier Runde den Einzug in das Stechen, darunter mit Markus Saurugg (St), Jürgen Krackow (S), Stefanie Bistan (NÖ) und Robert Puck (K) auch vier heimische Reiter. Die siebenjährige Holsteinerstute Zita von Markus Saurugg landete bereits 2013 den Finalsieg und legte auch heuer wieder die schnellste Runde hin. Im Stechen ließ sie sich rasant um jede Wendung lotsen und machte mit einem mächtigen Satz über den Schlussoxer in 36,59 Sekunden den österreichischen Finalsieg perfekt! Den zweiten Rang belegte der Schweizer Werner Muff im Sattel des achtjährigen Wallach Gertje vh Scheefkasteel mit fast genau so schnellen 36,76 Sekunden, gefolgt von Jürgen Krackow und der achtjährigen Stute Boulahrouz (39,97 Sekunden). Stefanie Bistan auf Kennedy und Robert Puck auf Glock's Charismatic Boy platzierten sich auf Rang neun und zehn im Endklassement.

Medium Tour in Schweizer Hand

Nach dem Sieg der Auftaktrunde von Stefanie Breitenstein (SUI) wurde die Medium Tour auch am Wochenende von der Schweiz angeführt, diesmal von Florence Seydoux. Erst holten sie und ihr neunjähriger Cornet-Obolensky-Wallach Clever PKZ sich den Sieg im Punktespringen am Samstag um dann auch noch im 1,35m-Finale zu triumphieren. „Mein Pferd kämpft unheimlich für mich, ich muss mich bei ihm und bei meinem Trainer Pius Schwizer bedanken!“, freute sich die glückliche Siegerin. Ebenfalls eine gute Teamleistung lieferten Mario Tschaitschmann (AUT/K) und die Stute Ria de Janeiro. Die beiden gaben alles und erreichten zum Jubel des zahlreichen Publikums Platz zwei. Die Auftaktsiegerin Stefanie Breitenstein war mit ihrem Wallach Asterix bei dieser Tour auf jeder Stockerlstufe vertreten. Im Finale reihte sie sich nach Mario Tschaitschmann auf Rang drei, nachdem sie am Samstag noch vor unserem Georg Hladik (AUT/NÖ) auf Parcival auf dem zweiten Platz strahlte. Für weitere heimische Platzierungen im Finale sorgten außerdem: Monika Niederländer (V) mit Cornet 2 (4. Pl.), Fixkraftteamreiter Peter Englbrecht (OÖ) mit Phighting Girl (5. Pl.), Kathrin Kurat (K) mit Cento Quick Z (6. Pl.), Victoire Martin (NÖ) mit Captain Jack 19 (7. Pl.), Andreas Bauer (K) mit Lando 281 (8. Pl.) sowie Dr. Georg Hladik (NÖ) mit Parcival Z (11. Pl.) und Lisa Schranz (NÖ) mit V.I.P. 2 auf dem zwölften Rang.
Thomas Frühmann und The Sixth Sense liefern das beste heimische GP-Ergebnis und einen phänomenalen CSI3*-Sieg. © Michael Rzepa
Thomas Frühmann und The Sixth Sense liefern das beste heimische GP-Ergebnis und einen phänomenalen CSI3*-Sieg.
© Michael Rzepa

Frühmann siegt im Zwei–Phasen-Springen

Einen heimischen Sieg am Samstag holte Thomas Frühmann auf seinem The Sixth Sense in dem CSI3* Zwei-Phasen-Weltranglistenspringen über 1,45m. Wegen Schneesturm eben erst verspätet eingetroffen, setzte sich der Weltmeister, Olympiamedaillengewinner und die aktuelle Nummer sieben der Top of Austria gleich gegen insgesamt 46 KonkurrentInnen durch. Er lieferte die Bestzeit über den sechs Hindernissen der zweiten Phase und siegte vor Laura Renwick (GBR), der Erstplatzierten des Weltranglistenspringens vom Freitag und der Finnin Anna-Julia Kontio, die nur eine hundertstel Sekunde vom zweiten Rang trennte. „The Sixth Sense hat in der Entscheidung wieder super gekämpft, ich bin sehr stolz auf ihn. Gott sei Dank habe ich es noch rechtzeitig zu diesem tollen Event geschafft“, freute sich Thomas Frühmann in seinem Siegesinterview.

Sixt dominiert die Small Tour

Bereits am Samstag erfolgte der große Abschluss der CSI1*-Tour in Form einer Punktespringprüfung mit Joker. 17 TeilnehmerInnen stellten sich der Herausforderung die 65 möglichen Punkte zu erspringen, was gleich drei Reiterinnen gelungen ist – Allen voran Johanna Sixt. Die 15jährige Burgenländerin hatte schon im Bewerb am Freitag die Nase vorn und lieferte auch Samstag wieder die Bestzeit mit ihrem Anturio. Ganze acht Sekunden war sie der zweitplatzierten Kärntnerin Katrin Pfingstl voraus. Volle Punktzahl haben außerdem Sandra Köfler (K) und ihr Chaquino erreicht, was ihnen den dritten Rang in diesem Finale einbrachte.

Ein schneller Fuchs im Stechen

Martin Fuchs auf dem zehnjährigen PSG Future. © Michael Rzepa
Martin Fuchs auf dem zehnjährigen PSG Future.
© Michael Rzepa
Ebenfalls die internationale 1,50m-Springprüfung mit Stechen war in junger Hand. 17 der 42 StarterInnen lieferten einen fehlerfreien Grundumlauf ab und durften ins Stechen bei diesem mit 27.000 Euro dotierten CSI3*-Weltranglistenspringen. Gleich als erstes startete der 21 Jahre junge Schweizer Martin Fuchs. Der Doppel-Nachwuchs-Europameister raste gekonnt mit seinem zehnjährigen Holsteinerwallach PSG Future durch den Parcours und machte damit seinem Namen wiedermal alle Ehre. Der flinke Fuchs sicherte sich somit schon zu Beginn eine tolle Siegeszeit von nur 29,26 Sekunden! Auch der Doppel-Olympiasieger und Welt- sowie Europameister Lars Nieberg (GER) konnte trotz gelungenem Umlauf bei dieser Zeit nicht mithalten und platzierte sich mit drei Sekunden mehr auf dem Zeitkonto im Sattel  der elfjährigen Casallora auf Rang zwei. Den dritten Stockerlplatz nahm der niederländische Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2012, Gerco Schröder, auf der Quasimodo-Z-Tochter Zamora ein. Auch die Alpenspanteam- und GLOCK Rider Dieter Köfler und Gerfried Puck mischten im Stechen mit und absolvierten den Bewerb auf den Rängen 12 und 13.
Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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