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27.07.2014

Treffen: Doppel CSI5*-Sieg für John Whitaker

Der Brite John Whitaker holte sich nicht nur den Sieg im CSI5*-Grand Prix, sondern landete auch im CSI5*-zwei-Phasen-Springen auf Platz eins. Der CSI2*-Grand Prix-Sieg ging an die Deutsche Eva Bitter.

John Whitaker ist Sieger des ersten 5*-Grand Prix im Glock Horse Performance Center. Sein Partner in diesem Springen: der zwölfjährige Argento. © Michael Rzepa
John Whitaker ist Sieger des ersten 5*-Grand Prix im Glock Horse Performance Center. Sein Partner in diesem Springen: der zwölfjährige Argento.
© Michael Rzepa
44 Reiterpaare zogen in das mit 450.000 Euro dotierte Weltranglistenspringen ein. Der 1,60m hohe Parcours verlangte äußerste Konzentration bei Pferd und Reiter, sodass nur Sechs von ihnen fehlerfrei blieben und ins Stechen einziehen durften. In gestürzter Reihenfolge ging es für die Athleten ein letztes Mal an diesem Wochenende in die Arena des GHPC. Grand-Prix-Vorjahressieger John Whitaker (GBR) ging mit seinem zwölfjährigen Arko II-Sohn, Argento, als letztes an den Start und lieferte den Sensationsritt des Wochenendes.
Daniel Deusser auf First Class Van Eeckelghem © Arnd Bronkhorst
Daniel Deusser auf First Class Van Eeckelghem
© Arnd Bronkhorst
Es galt die Zeit des Deutschen Daniel Deusser zu schlagen, der mit 38,51 Sekunden auf First Class van Eeckelghem ordentlich vorgelegt hatte.
Doch John Whitaker drückte aufs Gas, ritt enge Wendungen und holte auf der langen Schlusslinie zum mächtigen Glock Oxer einen Aufgalopp raus, dass so manchem Zuschauer der Atem stockte! Bei 37,76 Sekunden stoppte die Uhr und es war klar: John Whitaker und Argento wiederholten ihren Glock's Grand Prix Sieg vom vergangenen Jahr! "Ich habe wirklich nicht erwartet nochmal zu gewinnen! Aber Argento gefällt es hier in Villach. Hoffentlich geht es so weiter", zeigte sich der Brite glücklich bei der Siegerehrung.

Daniel Deusser rutschte damit auf Platz zwei, gefolgt von der Schwedin Malin Baryard-Johnsson und ihrem einäugigen Hengst H&M Tornesch, die ebenfalls mit weißer Weste den dritten Platz belegten (39,44 Sekunden).
Stefanie Bistan lieferte erneut die beste heimische Leistung. Die junge Niederösterreicherin wurde mit Bogegaardens Apollonia mit einem Abwurf neunte in diesem außerordentlich schweren Springen.

CSI5*-zwei-Phasen-Springprüfung

1,45m war der Parcours hoch, dem sich 39 Reiter und Reiterinnen und ihre Pferde stellten. Und wieder war John Whitaker der Schnellste von ihnen. In 38,71 Sekunden holte er sich mit dem zehnjährigen Cassini II-Nachkommen Lord of Arabia den Sieg in diesem Weltranglistenspringen und freute sich ungemein. „Ich versuche immer zu gewinnen, heute hat es wieder einmal geklappt.", schmunzelte der Doppelsieger.
Platz zwei ging an den talentierten jungen Schweizer Martin Fuchs. Er absolvierte den Parcours mit dem zehnjährigen Holsteiner PSG Future in 39,91 Sekunden. Fast genau so schnell waren der Niederländer Marc Houtzager und Sterrehof's Voltaire, ein zwölfjähriger Sohn des Now or Never. Die beiden belegten mit 40,12 Sekunden Rang drei.

Auch in diesem Bewerb liegt Stefanie Bistan als beste Österreicherin vorn. Nach einer tollen Runde mit der Mecklenburger Stute Celline 2 platzierte sie sich auf Rang neun. Knapp dahinter pilotierte Alice Janout (AUT/NÖ) den elfjährigen Wodka Lime auf den elften Rang und Christian Juza (AUT/S) und sein Never des Etisses belegten Platz zwölf.
Stefanie Bistan präsentierte Top-Leistungen an diesem Turnierwochenende. Allein am Finaltag lieferte sie zwei Mal die besten österreichischen Leistungen in den 5*-Prüfungen. © Michael Rzepa
Stefanie Bistan präsentierte Top-Leistungen an diesem Turnierwochenende. Allein am Finaltag lieferte sie zwei Mal die besten österreichischen Leistungen in den 5*-Prüfungen.
© Michael Rzepa

CSI2*-Grand Prix-Siegerin Eva Bitter

Drei von 31 Teilnehmerpaaren gelang in diesem schwierigen 1,45m-Weltranglistenspringen der Einzug ins Stechen. In der Entscheidung ging Kärntens Marianne Schindele mit ihrem neunjährigen Merrywell Alfie Douglas als Erste an den Start und legte eine souveräne Nullrunde in 49,78 Sekunden hin. Ihre Zeit wurde jedoch gleich darauf von der amtierenden Deutschen Meisterin Eva Bitter und ihrem Hannoveraner Hengst Perigueux unterboten. 46,33 Sekunden war nun die neue Richtmarke.
Jillian Terceira (BER) und ihr Tamerino versuchten diese als letztes Duo im Stechen zu unterbieten, doch nach einem frühen Abwurf nahm die Siegerin vom Samstag das Tempo ein wenig heraus und beendete den 2*-Grand Prix auf dem dritten Rang. „Der Sieg hier im Glock's 2*-Grand Prix wird mir die 1.000 km lange Heimfahrt sicherlich ein wenig verkürzen!“, lachte Eva Bitter beim Siegerinterview. „Ich habe dieses Wochenende in vollen Zügen genossen und das war jetzt der krönende Abschluss!“

Für gute heimische Ergebnisse sorgten außerdem Jürgen Krackow (S) auf Ailonka (5.Pl.), Matthias Atzmüller (OÖ) auf Activity B (8.Pl.), Sabrina Pollhammer (B) auf Bal Pare 2 (9.Pl.), Monika Niederländer (V) auf Cornet 2 (10.Pl.), Markus Stock (K) auf Quick Step 6 (11.Pl.) und Patrick Prömer (St) auf Whinny Loretto (13.Pl.).

CSIYH1* Youngsters Tour Finale

Beim Finale der jungen Pferde hatten der Deutsche Markus Ehning und Again du Toultia die Nase vorn. 1,40m war der Parcours hoch, den die 28 Youngsters unter ihren routinierten Reitern in Angriff nahmen. Zehn von ihnen blieben im Grundumlauf fehlerfrei und durften ins Stechen. Der achtjährige Again du Toultia, Sohn des Mr. Blue, bewältigte den Parcours äußerst souverän in einer Zeit von 38,33 Sekunden und holte damit den Sieg. „Ginger, wie wir ihn nennen, weil sein Name so kompliziert ist, hatte es im Stechen besonders eilig. Deswegen haben wir wohl gewonnen", gab Markus Ehning, die aktuelle Nummer vier der Welt, lächelnd beim Siegerinterview zur Antwort.
Die momentan beste Amazone im Springsattel Elizabeth "Beezie" Madden (USA) präsentierte mit Breitling LS den ebenfalls achtjährigen Sohn des Quintero. Der schicke Hengst zeigte sich in bestechender Form, in 40,38 Sekunden war das Stechen beendet und der zweite Platz gesichert.Corbinian heißt der achtjährige Cornet Obolensky-Nachkomme aus Westfalener Zucht, den Steve Guerdat (SUI) in diesem Springen vorstellte. Auch er überragte im Feld der jungen Pferde und sprang in fehlerfreien 40,61 Sekunden auf den dritten Rang.
Alle Ergebnisse des Wochenendes gibt es hier zur Einsicht.
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